22. Secret: The Riverwave
Shownotes
Mitten im Salzkammergut, dort wo man Skifahren, Wandern und Mountainbiken erwartet, steht eine Welle, die so gar nicht ins klassische Bild passt. In Ebensee hat Max Neuböck einen Traum verwirklicht, den er seit seiner Jugend verfolgt: Surfen. Nicht im Urlaub, nicht am Meer, sondern direkt vor der eigenen Haustür, in der Traun.
Max ist Visionär mit Ebenseer Wurzeln und einer Ausdauer, die man braucht, wenn eine Idee Jahrzehnte reifen muss. Schon früh wollte er dorthin, wo sonst niemand surft. Seine Ausbildung zum Surflehrer absolvierte er mit 16, seine Sommer verbrachte er in Ländern wie Kanada, den USA, Norwegen oder Portugal. Heute ist sein Lebensmittelpunkt wieder im Salzkammergut und die größte künstliche, stehende Surfwelle Europas ist Realität.
The Riverwave steht für sportliche Herausforderung, technische Präzision und diesen besonderen Moment allein auf dem Wasser. Die Welle zieht seit Jahren SurferInnen aus aller Welt an und bietet Raum für Kurse, Einzeltrainings und erste Versuche auf dem Board. Dass hinter dem Projekt nicht nur Idealismus, sondern auch extreme körperliche Leistung steckt, zeigt ein Weltrekord im Flusssurfen, der Max ins Guinness Buch der Rekorde brachte.
Diese Episode erzählt von Visionen, Durchhaltevermögen und der Frage, warum Surfen selbst bei eiskalten Temperaturen mehr ist als Sport. Ein Secret über eine Welle, die geblieben ist.
Links:
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Transkript anzeigen
00:00:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Salzkammergut Secrets.
00:00:18: Ich freue mich sehr, dass ihr wieder zuhört und heute darf ich an einen meiner Lieblingsplätze fahren.
00:00:24: Es geht nach Ebensee.
00:00:26: Mir gegenüber sitzt ein Visionär, ein Macher, jemand, der richtig was Lässiges gemacht hat für Salzkammergut, nämlich der Max Neubeck.
00:00:38: Max, ich freu mich riesig.
00:00:39: schön, dass du da bist und dass wir heute hier auf der Welle sind.
00:00:43: Herzlich
00:00:43: willkommen.
00:00:44: Ja hallo, ich gefällt mir das Kommersatz.
00:00:46: Du hast hier in Ebensee die größte Flusswelle Europas gebaut.
00:00:53: Du nennst es der River Wave.
00:00:54: Wie kommt man auf diese Freaky Idee?
00:00:58: Das war eigentlich relativ einfach.
00:00:59: Ich habe als Kind zum Surfen angefangen, da mehr und bin dann einige Jahre später zum Flusssurfen gekommen auf natürliche stehende Wellen, die halt Auftauchen in Flüssen, wenn der Wasserstamm passt an gewisse Stellen und das ist aber nicht immer gegangen, sondern nur wenn genug Wasser war, sprich bei Schneeschmelz oder nach dem Regen.
00:01:17: Und die Thematik war, dass ich einfach jeden Tag zu öffnen gehen wollte.
00:01:21: Und jetzt habe ich die zwei Optionen gehabt, entweder jetzt hier ganz mehr, wo es öfter geht, vielleicht auch nicht jeden Tag, aber zumindest öfter wie in Österreich, oder die zweite Variante, wo einfach eine künstliche Stehendewelle, die jeden Tag funktioniert.
00:01:34: Ja, die einfache Variante war wahrscheinlich gewesen, ich war ausgewandert, aber so ist eigentlich wahrscheinlich besser geworden.
00:01:40: Also ich bin sehr froh darüber, dass du die zweite Variante gewählt hast und hier in Ebensee uns diese lässige, wie nennt man es, diese lässige Sportstätte ermöglicht.
00:01:52: Ich würde schon sagen, dass es ein Sport ist.
00:01:55: Wann hast du selber geglaubt, es könnte tatsächlich real
00:01:58: werden?
00:01:59: Das war, wie wir die wasserrechtliche Verhandlung gehabt haben.
00:02:03: Donnerstag, glaube ich, im Dezember.
00:02:06: Und nachdem dann die Protokolle abgeschrieben waren, am Gemeindenamt in Emse, ist der Bescheid zwar noch nicht ausgestattet worden, weil der Starter immer ein paar Wochen, aber wie die Verhandlung um ihn war, und das hat jeder gesagt, okay, passt, das können wir machen.
00:02:17: Hab ich gewusst, okay, jetzt ist es eigentlich erledigt.
00:02:20: Jetzt halten Sie nichts mehr auf.
00:02:22: Und bis es dazu kam, dass überhaupt dort drüber eine Entscheidung gefällt, wurde so wirklich wohnt deinem Kopf?
00:02:30: einmal der Funken kam und dann du tatsächlich in die Gänge gekommen bist oder auch dein Umfeld dich nicht mehr nur für einen Spinner gehalten hat, sondern tatsächlich daran geglaubt hat, wie lange war der Prozess?
00:02:42: Also, wenn wir wirklich von dem ersten Funken reden, der überhaupt jetzt nicht nur an dem Standort, sondern überhaupt einmal der erste Funke, wo man sagt, das war doch eine Idee, war schon nicht zehn Jahre.
00:02:55: Aber wie schafft man, dass man dann dran bleibt?
00:02:57: Weil ich mag ja auch immer gerne Menschen mit der Leidenschaft kennenlernen und dann vor allem wissen, wie das klappt, dass man an dem so festholt.
00:03:07: Naja, ich glaube, dass man, wenn was wirklich so lange dauert, dann funktioniert das nur bei Sachen, die man wirklich gerne macht.
00:03:16: Ich seh' für mein Leben gerne so aus, für meine, wann nicht der größte oder das wichtigste Hobby jetzt der Beruf, ja.
00:03:25: in meinem Leben und ich glaube nur, wenn man so was hat und für so was wirklich brennt, dann schafft man das, dass man so eine lange Zeit durchdacht.
00:03:32: Wenn man nur so lauere Fahre bewegen, was dabei ist und heute mache ich das und drei Jahre später mache ich andere Sportdaten, dann wird man so eine lange, also wenn ich jetzt bei Sportdaten bleibe, so einen langen Zeitraum, wenn man was warten muss und für was kämpfen muss, nicht durchhalten.
00:03:46: Also man muss schon wirklich brennen dafür und man braucht, man muss auch für Herzblatt eine Stücke.
00:03:50: Nur so funktioniert das Ganze.
00:03:53: Nur mit der Leidenschaft kann man die extra Meile gehen.
00:03:55: Absolut, ja.
00:03:56: Also mit Null Acht, Fünfzehnt schafft man es nicht.
00:04:00: Und bist du jetzt ein Kind aus reichen Hause?
00:04:03: und der Papa hat gesagt, coole Idee, ich helfe dir?
00:04:06: Oder wie kam es dann auch, dass es einfach finanziell zum Rechnen war?
00:04:12: Ich komm schon aus einer Unternehmerfamilie, ja, aber es war jetzt nicht so, dass man ... Köttaschel, Lasserzucker und da die zwei Millionen Euro hin und sagen, ja ja und jetzt bauen wir das fertig aus.
00:04:23: Nein, es war schon so, natürlich der Wunsch am Anfang, ich möchte was, wo ich jeden Tags helfen kann, aber wie wir aber dann gewusst haben, wie groß das sein muss und was das ungefähr für ihre Kosten sind, war eigentlich ziemlich bald klar, das können wir als Privat oder immer Privat einfach nicht leisten, sondern du musst ein Business-Käste hinterstecken.
00:04:40: Das ist jetzt nicht was wie ein Haus, wo man sagt, okay das kostet.
00:04:43: oder eine kleine Wohnung, zuhundertausend Euro irgendwo, wo man sagt, na ja, vielleicht eventuell leistet man das, und über dreißigvierzig Jahre, wann ich arbeiten gehe, kann ich das dann zurückzuhalten.
00:04:53: Sondern mit zwei Millionen Investitionskosten netto, sind wir schon ganz woanders.
00:04:57: Und das war wirklich bald klar, dass wir da einfach ein Business Case draus machen müssen, dass wir dieses Geschäft betreiben müssen, als Unternehmen.
00:05:03: Und das machen wir jetzt seit fünf und halb Jahren.
00:05:06: Und das funktioniert ganz gut dabei.
00:05:08: Ja, es war also außer dem ich liebs.
00:05:10: Also es funktioniert und es macht Freude.
00:05:12: Also es macht dir Freude, wie man hört.
00:05:15: Das ist absolut, ja.
00:05:16: Es ist natürlich schon, es ist ein Saisonjob.
00:05:19: Es ist dann im Sommer sieben Tage in der Woche.
00:05:20: Ich habe nicht frei.
00:05:22: Natürlich geht man da mal früher oder kommt ein bisschen später.
00:05:25: Aber es sind trotzdem sieben Tage in der Woche Arbeit.
00:05:27: Und das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, wenn die Welle nicht da ist, wo es jetzt steht.
00:05:34: Also wenn ich in der Früh komme und die Sonne geht auf, hinter die Berge oder auf die Nacht.
00:05:37: Es ist ein super schöner Sonnenuntergang, wenn das letzte Licht auf die hohe Schrott scheint.
00:05:42: Das hilft schon sehr, dass man die langen Arbeitstage und die langen Wochen und Monate im Sommer durchhält, absolut.
00:05:48: Ich muss gerade schmunzeln, weil während du das sagst, dass da hinter dieser sehr lässigen Anlage hier hinter dem Leben deines Traumes einfach auch harte Arbeit steckt, muss ich daran denken, dass vor wenigen Tagen zu mir jemand gesagt hat, na ja, warum macht man sie selbstständig?
00:06:04: Entweder weil man Zeit gewinnen mag oder unglaublich viel Geld.
00:06:07: Und ich hab eigentlich schmunzeln müssen, weil ich keine Seepste nennen
00:06:13: kann.
00:06:13: Ich hab nur das andere.
00:06:14: Genau,
00:06:15: ich hab mir auch gedacht.
00:06:16: Okay, ja, weil eben, es ist das, was du sagst, du lebst, deine Leidenschaft, du kriegst so viel Kraft aus diesen einzelnen Momenten am Tag, aber du arbeitest da richtig hart.
00:06:27: Ja, absolut, also so wie es, wenn man jetzt auf die konkrete Aussage oder eingebühlt, mei.
00:06:32: Ich hab, weiß ich nicht, eineinhalb Millionen Euro Schulden und war aber dem Sommer, in der Woche, siebzig bis achtzig stand.
00:06:39: Du
00:06:39: hast alles richtig gemacht
00:06:40: mit deiner Selbstständigkeit.
00:06:43: Aber ich kann nicht das machen, was man Spaß macht.
00:06:45: Ich kann das machen, was ich machen will.
00:06:47: Ich treffe meine eigenen Entscheidungen ein, ob es dann gut oder schlecht ausgeht.
00:06:50: Das ist dann meine Sache.
00:06:51: Ich muss nicht gegenüber irgendwem anderen verantworten.
00:06:54: Und ja, das ist eigentlich das, was für mich im Vordergrund steht.
00:06:59: Und was es für die Lohnend macht.
00:07:00: Wenn du jetzt zu wem kommst und sagst, was du tust und du hast da die Riverwave, wie würdest du es beschreiben, technisch, sportlich, emotional?
00:07:09: Wie kann man wem das näher bringen?
00:07:11: Oder was macht die Riverwave eben so besonders?
00:07:14: Weil also von den drei Begriffen ist es wahrscheinlich alle drei.
00:07:17: Es ist sowohl technisch, es ist auch relativ einfach ausschaut und der Betrieb jetzt grundsätzlich sehr einfach funktioniert.
00:07:25: vier Knöpfe, wo ich drücken kann, mehr habe ich auch nicht.
00:07:27: Aber es ist schon technisch relativ komplex bis, dass wir es auch im Betrieb jetzt zu weit gebracht haben, dass die Qualität und die Sicherheit von der Welle zu neun und neun und neun Prozent immer passen.
00:07:37: Es ist sportlich, absolut.
00:07:40: Also, wenn man da einen ganzen Tag bei uns ist, dann muss man auf die Nacht sicher zwei oder drei Bier verdient, unter Schnitzel.
00:07:45: Und emotional ist es auch, weil, wenn man da so öffnet und man kriegt dann noch, man sieht die Sonne hinter dem Berg, ob ich gleich einen kriegt, dann noch die letzten ein paar Sonnenstrahlen mit der Weile, die Enten nehmen und vorbei fliegen oder vielleicht der Fisch aus dem Wasser springt, das ist schon besonders.
00:08:00: Das klingt und macht Lust, hoffentlich einfach mal selber auf die Welle zu gehen.
00:08:05: Jetzt hast du noch gar nicht allzu langer Zeit, ganz viel Zeit auf der Welle verbracht.
00:08:11: Über acht Stunden.
00:08:12: Genau, acht Stunden, fünf Minuten und vierzig Sekunden.
00:08:15: Unglaublich, damit darfst du dich ins Guinness-Buch eintragen mit deinem Weltrekord.
00:08:23: Genau.
00:08:24: Das heißt, du hast die längste Zeit surfend auf der Welle verbracht.
00:08:29: Oder wie sagt man genau, da sind es nicht falsche Ausdrücke.
00:08:31: Deinen herzlichen Glückwunsch übrigens.
00:08:35: Danke.
00:08:36: Der genaue Ausdruck für den Titel im Guinness World Records ist Longest Time Spendsurfing a Wave.
00:08:43: Klammern auch auf den Mail, klammern zu, weil in zwei Kategorien also männlich und weiblich unterschieden wird.
00:08:47: Und es ist eigentlich, du aus einem bläden Geride bei einem Bier entstanden, weil er mir wirklich gesagt hat, da waren wir geil, vierundzwanzig Stunden.
00:08:55: Du, so wie vom Moskett ist.
00:08:56: Ich hab mir gesagt, das war der, glaube ich, vor allem in der Nacht, ich glaub, das holt es nicht aus.
00:09:00: Aber zwölf Stunden oder so, oder so, so sollte er dann schon drinnen sein.
00:09:05: Und so sind dann die Ansprüche mal ein bisschen ins realistische Obo geschraubt worden.
00:09:09: Und dann haben wir geschaut, das war tatsächlich, der Männerweltrekord waren drei Stunden, fünf fünfzig, und der Frauenweltrekord waren acht Stunden.
00:09:17: Ich habe dann schon gesagt, naja, wann ich es mache, dann mache ich es gescheit und schlage jetzt nicht.
00:09:20: Und ein Männerwörter-Rekord mit, ich sag mal, vier Stunden hätte ich nicht einen Kopf, sondern einen Frauen-Rekord einstellen.
00:09:26: Und durch das, dass der acht Stunden ist, habe ich mir das Ziel mit acht Stunden gesetzt.
00:09:31: Das haben wir jetzt.
00:09:33: Und ja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt.
00:09:35: Es ist ganz schön knackig.
00:09:36: Wie geht es einem da, wenn man acht Stunden, also meinen Rekord, glaube ich, auf der Welle bei dir sind vielleicht.
00:09:42: Dreiundzwanzig Sekunden oder vielleicht achtunddreißig Sekunden.
00:09:48: Noch nicht einmal Minuten.
00:09:52: Wie geht es einem da, wenn man acht Stunden auf dieser Welle steht?
00:09:56: Es ist am Anfang gar nicht so schlimm.
00:10:00: Also ich habe mir einen relativ genauen Zeitplan zurechtgelegt.
00:10:04: Nach wieviel Minuten gibt es was zum Essen, nach wieviel Minuten gibt es was zum Trinken.
00:10:08: Waren vor wieviel Tören, wann mache ich Pause.
00:10:12: Und dann genau am Zeitplan, wie eben diese acht Stunden scharf, damit die mental das auch durchhält.
00:10:17: Weil, wenn du dir jetzt nur eine stößt und sagst, du wartest jetzt die acht Stunden, dann wirst du irgendwann depot im Schädel.
00:10:23: Das holt es nicht aus.
00:10:24: Und insofern war da auch am Anfang nicht so schlimm, weil dann du es täst, dann du es täst, dann gibst du es zum Essen, dann gibst du einen Kaffee, dann gibst du eine Banane.
00:10:31: Und so vergangen halt einmal die ersten zwei Stand, dann hast du auf jeden Fall zwanzig Prozent.
00:10:35: Dann fährst du nur zwei Stand, dann hast du Höften.
00:10:38: Wach, super!
00:10:38: Und dann fährst du nur zwei Stunden und dann hast du fünf oder siebzehnte Prozent und dann denkst du, super!
00:10:41: Eigentlich bin ich schon soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit, jetzt bin ich soweit an der Nase nehmen und sagen, so, und jetzt konzentrierst du nur mal, und jetzt ist es noch so lang, und jetzt konzentrierst du nur mal und schaust, dass du den reinhaut.
00:11:11: Und wer hat dich da begleitet?
00:11:13: Musi dann laut auftritt?
00:11:15: Wer war dabei?
00:11:16: Nein, Musik kamen wir gar nicht gehabt.
00:11:18: Es war nur ein relativ ganz ein kleines Team.
00:11:19: Es waren vielleicht fünf oder sechs Leute da über den ganzen Tag.
00:11:23: Was er sehr bewusst war, weil der Fokus nicht auf dem Runde rum liegen sollte, sondern wirklich auf mir und auf der Welle.
00:11:30: Darum haben wir auch keine Musik gehabt.
00:11:32: Ja, es hat aber gut funktioniert.
00:11:35: Ja, dann sind aber die letzten zwei Stunden richtig.
00:11:39: Wahnsinn,
00:11:40: ich bin tief beeindruckt vor allem, weil du auch noch gesagt hast, du hast ein paar Turns gemacht.
00:11:44: Das
00:11:45: steigt
00:11:45: halt auch deine Klasse als Surfer hervor.
00:11:48: Wir haben tatsächlich im Training mal probiert, dass man viel hin und her erfordert und dann aber nur steht.
00:11:53: Und wenn man nur steht, dann ist es fast anstrengender.
00:11:56: weil der Körper fast mehr verkrampft, als wenn du immer in Bewegung bist.
00:12:00: Und jetzt bist du einfach... und Törn heißt aber, du bist hin und her gefahren oder du hast... weil du kannst nämlich auch dich auch runter rumdrehen.
00:12:08: Also, die Tricks, die haben wir ausgelassen, da war noch etwas zu riskant gewesen.
00:12:11: Ja, jetzt war ich... also, jetzt habe ich mir gedacht, der Schwede habe ich mir gedacht, wenn er da auch nur runter rum sich das gemacht hat.
00:12:19: Das ist sehr cool.
00:12:20: Das habe ich lassen, in weiße Voraussicht.
00:12:25: Aber jetzt hast du ja da die Welle gebaut, deinen Traum erfüllt, aber du hast ja schon zuvor so gut surfen können.
00:12:32: War das stets der Urlaub, wo du immer weitergekommen bist?
00:12:35: oder hast du in Salzburg studiert und warst dann ständig dort am Eimkanal?
00:12:41: Also am Anfang war es wirklich nur der Urlaub und ich habe dann mit sechzehn Jahren die Ausbildung zum Surflärer gemacht.
00:12:48: Da war dann auch wirklich zwei Saisonen einmal in Frankreich und auch im Portugal Surflärer.
00:12:52: Und wieder ein Öde war natürlich für Reisen.
00:12:54: Am Anfang zuerst der Meer.
00:12:55: Und der Fluss war eher so.
00:12:57: Das ist ein Satzprogramm, wenn man nicht ans Meer hat.
00:12:59: Und dann aber hauptsächlich am Fluss.
00:13:01: Also ich hab schon Jahre gehabt, wo ich sicher ... ... zwei Hundert Surfs im Jahr gehabt hab, obwohl ich in Österreich gebliebt hab.
00:13:09: Ja.
00:13:12: Das war aber halt dann wirklich auch so, dass man sagt, man fährt nimmer irgendwo ans Meer surfen, sondern man fährt irgendwo ins Ausland, an einem Fluss zum Surfen.
00:13:18: Kanada, USA, Norwegen ... Solche Sachen.
00:13:23: Und hast du in der Zeit bei Wettbewerbe mitgemacht?
00:13:26: Ab und zu.
00:13:27: Aber das
00:13:28: war relativ bald.
00:13:29: Da hat es auch noch nicht so viel oder so große Wettbewerbe gegeben.
00:13:32: Ja, weil das klingt unglaublich professionell für mich.
00:13:34: Das
00:13:34: war, Wettbewerbe waren auch nie so, nie so der Reiz für mich.
00:13:38: Der Reiz war irgendwo hinfahren, wo kein Mensch vorher war und probieren, ob es da zum Surfen geht.
00:13:44: Wow, weil hast du eine Zeit für einen anderen Sport.
00:13:46: oder ist das einfach dein Sport?
00:13:48: Nein,
00:13:48: also es war man natürlich, wenn es mir sonst keiner gut wohnst.
00:13:51: Du gehst zu meinem Berg, du du hast es noch worden im Winter, aber es war dann schon ein Surfen, ist absolut, auf dem liegt absoluter Fokus.
00:13:58: Ja.
00:13:59: Nicht lässig.
00:14:00: Jetzt weiß ich von meinen Gästen, die buchen meine Ferienwohnungen in Ischel, weil sie zu dir zum Surfen kommen.
00:14:07: Ich weiß von dir, wenn ich hier bin und mit dir rede, dass Leute tatsächlich herkommen.
00:14:12: Weißt das der Tourismus wirklich schon?
00:14:14: Also hast du mit der Welle hier eben sehr wenig verändert?
00:14:18: Ich weiß nicht, ob es der Tourismus verband war.
00:14:20: Das habe ich keine Ahnung, da habe ich keinen Einblick, mit dem habe ich noch nie geredet.
00:14:25: Ich weiß aber schon, dass es sehr wohl in Emse einige Beherbergungsbetriebe gibt, die wissen, dass wir schon immer wieder Leute haben, die bei einer wohnen.
00:14:37: Und nicht immer so wenig.
00:14:38: Also da gibt es in Emse ein paar.
00:14:41: aber nicht nur in Emsen, sondern auch so wie es in der Hauptsaison eben ist.
00:14:45: So jetzt kann man diese halt immer oft sehr gut gebucht und unsere Leute, Wohnen, überall fahren.
00:14:50: Und dann hat man gesagt, ja, ja, ja, wir haben ja ja eine Wohnung im Scholzkammer.
00:14:53: Gut, ja, wo denn?
00:14:54: Ja, da irgendwo da draußen Richtung Vögelbruck aus.
00:14:57: Da haben wir gedacht, ja, okay, gut.
00:14:58: Ist jetzt nicht mehr direkt, so jetzt kann man gut.
00:15:00: Aber die Wohnen eben, wie gesagt, von Vögelbruck bis Attesee, Großerau, ja, ich werde durch die Bank Großerau etwas kriegen.
00:15:09: Jetzt kenne ich mich ein wenig aus mit der Welle, weil wir selber gerne tun.
00:15:14: Man kann Vormittage Stunden buchen, Stunden mit Trainer, wo man dann die Welle exklusiv hat oder einfach ein Tagesticket.
00:15:23: Was tut der Besucher hier in der Regel als Erstes?
00:15:27: Also wie ist der Erstkontakt mit dir?
00:15:30: Also wir sind im Endeffekt wie so ein kleines Skigebiet, das heute.
00:15:34: Also wir haben im Jahr zum Jahr zweieinhalb Jahr mit der Fläche unterbieten, wir alles an, wir schicke bieten, wir haben eine kleine Gastronomie dabei.
00:15:39: Wir haben ein normales Tagesschiefer, ein Tagessurfen mit einer Tagesskarte und wir haben eine Kurse.
00:15:45: Und das schaut so aus, dass unsere normalen Öffnungszeiten sind unter der Woche in meinem Nachmittag und im Wochenende ob zehn Uhr, da kann man einfach kommen, kann sich eine Tagesskarte buchen, wie beim Schiefern, kann sich das Material ausleichen, wie in der Schischhöfe, wenn man sich noch was ausleichen will und kann dann den ganzen Tagssurfen geben.
00:16:00: Oder wenn man einen Kurse machen will, dann kann man direkt auf der Homepage online die Kurse buchen oder uns kontaktieren für Privatstunden.
00:16:07: Die sind immer am Vormittag in einer kleinen Gruppe mit einem Lehrer mit dem ganzen Material dabei, damit wirklich gescheiters weitergeht, damit man in diese eine oder zwei Stunden, die man hat, so weit kommt, dass man allein in die Wöhren einsteigen kann und allein ein wenig surfen kann, damit man in Zukunft immer allein kommen kann und sich ein Tagesticket kauft.
00:16:24: Genau.
00:16:25: Ich muss sagen, das ist für mich der beste Einstieg.
00:16:27: Also wir haben einmal am fuchtzigsten Geburtstag hier feiern dürfen und waren Gäste.
00:16:32: Und das andere Mal haben wir wirklich zum Geburtstag uns mit Freunden auch die Welle gebucht und waren dieser kleine Kreis, wie du sagst.
00:16:40: Damals war es da echt entzückend, weil ich hab schon Respekt gehabt vor dem Wasser, was da einer donnert.
00:16:45: Also das ist fürs Auge so schnell und wenn man sich dann überwunden hat, dann geht's.
00:16:52: Also ohne dir, damals war ich so glücklich noch und hatte dich als Trainer.
00:16:56: Ich glaub, das gibt's jetzt immer so oft.
00:16:58: Du hast Mitarbeiter,
00:16:59: gell?
00:16:59: Es wird immer weniger.
00:17:02: Die sind aber sicher genauso nett und die haben mir da tatsächlich sehr, sehr geholfen, dass sie da in die Welle zum Fahren kommen.
00:17:11: und tatsächlich ist es jetzt so, wie du sagst, also wir haben heuer Urlaub zu Hause gemacht im verregneten Juli und waren überglücklich über diese Welle.
00:17:19: Wir sind dann einfach mit drei Tagestickets dreimal zu dir gekommen und ich habe, wie du sagst, einsteigen können hin und her fahren und ich war unglaublich stolz auf mich.
00:17:29: Ja, was ist der Tipp für dich, dass man sich da traut?
00:17:32: Oder was ist der ultimative Tipp für dich?
00:17:35: Der ultimative Tipp ist oft, wenn ich einen Kurs hab und es funktioniert einfach nicht, es läuft nicht irgendwie, irgendwas passt nicht.
00:17:46: Dann sagen jetzt die Leute einfach was du hast, denk nicht so viel nach.
00:17:49: Weil das meiste oder das größte Problem ist, wenn es nicht funktioniert ist, dass die Leute zu viel nachdenken.
00:17:54: Wie stehe ich in der Regelung?
00:17:55: Wo muss ich hin schauen?
00:17:55: Wie hat die Gewichtverlagung gebracht?
00:17:57: Wie passiert das?
00:17:58: Wann das ist?
00:17:59: Was passiert dann?
00:18:00: Was muss ich dann machen?
00:18:01: Aber das könnte auch passieren.
00:18:02: Und es ist immer so, stöde ich einfach rauf und lasse mein Hand aus und fertig.
00:18:06: Und dann funktioniert es meistens.
00:18:08: Also zu viel nachdenken ist bei dem Sport nicht unbedingt gut.
00:18:12: Einfach
00:18:13: machen.
00:18:13: Genau.
00:18:14: Und wenn du jetzt Urlaub machst, also du hast mir verraten, in wenigen Tagen hast du auch mal ein bisschen Pause von der Welle, ist es wieder surfen?
00:18:22: Auch.
00:18:23: Ja.
00:18:23: Nachdem ich mit der Freundin um den Hund fahre und meine Freundin nicht surft dann mehr, muss man natürlich irgendwo einen Mittelweg finden.
00:18:30: Und das ist auch für mich gut, dass ich nicht, war nicht so viel, ob ich gleich wieder zwei Wochen irgendwo hin surfen darf, weil es auch schon ein gutes, weil man ein bisschen Abstand hat zu dem Ganzen.
00:18:38: Aber wir schauen schon, dass wir irgendwo hinfahren, wo man es halt verbinden kann, wo man sowohl surfen kann als auch ein wenig Wandern gehen kann, Berge kann, Strandling kann, Gute essen kann, genau.
00:18:48: Merkst du jetzt hier mit der Welle in Ebensee, wo ja der Einstieg leicht ist, du hast die Welle und surfst hin und her, dass es dann am Meer wieder schwieriger ist, weil da habe ich eine kleine Anekdote, wir sind ja Keitsurfer und wenn kein Wind ist, dann schaut man irgendwie, wo eine Welle ist.
00:19:03: Und ein paar Freunde von uns haben unglaublich gestönt, wie anstrengend das Ausseepatteln ist beim Surfen im Meer.
00:19:11: Du bist dir da inzwischen schwerer?
00:19:13: Na, schwerer glaube ich nicht, ist bei mir sehr... Anders, mir hat das Serven am Fluss für Serven am Meer schon geholfen.
00:19:20: Liegt aber wahrscheinlich daran, weil ich vorher schon Jahre oder Jahrzehnte lang mehr Serven war und das halt einfach gewohnt bin.
00:19:27: Aber mir hat es dannhin so für einen geholfen, weil ich die Zeit auf der Welle, so ich sage mir, die netto-Serve-Zeit, ist ja am Fluss viel höher wie am Meer.
00:19:34: Und ich habe es können, dass ich auf einen Arm paddelt, dass ich aufstehe und die Kaubau Serven, also ich habe gut Serven können, Aber das Surfen beim Fluss hat mir schon einmal geholfen, dass ich dann die Surftechnik viel schneller weiterentwickelt.
00:19:47: Wie war nicht nur ein Merksurft?
00:19:49: Ja, ich habe es eben auch ausprobiert.
00:19:51: Ich war recht ehrgeizig mit dem Paddeln.
00:19:53: Ich habe ein paar Mal öfters ausgebattelt, aber eben jetzt hast du mal diesen Schwung, ja dann hast du zum Glück den Schwung, aber dass ich da noch draufstehe und stehen bleibe, das
00:20:01: habe ich noch nicht geschafft.
00:20:03: Bis du das oben stehst, schau, ein anderes Sport dort zu surfen mal mehr.
00:20:06: Aber wir uns dann kaufen, wenn ich am Surfboard stehe, am Meer, dann habe ich halt genau gewusst, okay, was muss ich jetzt machen, damit das passiert.
00:20:14: Ja, da ist natürlich das hier die perfekte Ganzjahresvorbereitung, weil tatsächlich das ganze Jahr gesurft
00:20:19: wird.
00:20:19: Genau, genau.
00:20:20: Wir haben jetzt zwei, drei Wochen Urlaub oder zwei Wochen.
00:20:23: Aber dann spielen wir wieder auf, im Ende November.
00:20:27: Das heißt, Dezember, Jena, wie kalt ist die Traun?
00:20:31: Es ist jetzt eigentlich nicht so ganz okay, es hat jetzt zehn Grad, weil ein Teil vom Wasser natürlich noch aus die Seen kommt, die zum Teil noch relativ warm sind, so Wolfgangsähe, hoher steht das jetzt nicht so, aber gerade vom Wolfgangsähe kommt noch ein gutes warmes Wasser raus und dann wird es halt ein wenig kürzer.
00:20:48: Also so Februar, ja, zwei, drei Grad und es wirklich kalt wird.
00:20:53: Dann ist es dann echt ein wenig zauber.
00:20:55: Ja,
00:20:55: aber du sagst jetzt sechs oder so?
00:20:57: Nein,
00:20:57: sechs haben wir im Dezember schon.
00:20:59: Oh, aber danach gibt es was zum Aufwärmen.
00:21:01: Also alles bis vier Grad ist auch voll okay.
00:21:05: Alles unter vier Grad, das tut dann beim Einfallen, das merkst du dann, dass es kalt ist.
00:21:10: Aber ja, zum Aufwärmen haben wir einen Hot-Tap, wie man auf Englisch sagt, oder so ein paar Fasseln mit dem Ofen drinnen, das Mai-Horzen.
00:21:17: Und da hat es dann um gute ... Mindestens dreißig Grad mehr, eher vierzig
00:21:21: Grad.
00:21:22: Ich glaube, ich komme ins Fass und schaue dann vom Fass aus zu.
00:21:25: Kommen im Winter auch Gäste oder sind das ja das Apo Einheimische, Vollfricks?
00:21:30: Nein, nein, es kommen schon Tagesgäste ja.
00:21:34: Absolut.
00:21:34: Die man natürlich, diese Nebenrandsaison, die Zeiten sind schon auch viel für die Jahresquartner, weil es einfach viel mehr zum Surfen kommt, wie im Sommer.
00:21:43: Aber gerade über die Weihnachtsfeiertage oder am Wochenende.
00:21:47: Es sind schon einige Tagesskarten dabei.
00:21:49: Wir haben auch so Gruppen, weil die haben jetzt schon geschrieben, sie kommen am achtundzwanzigsten November.
00:21:53: Das sind so zwei, drei Gruppen Schweizer.
00:21:55: Die kommen immer noch im Winter.
00:21:56: Weil da ist weniger Lust, da kommen sie mehr zum Surfen und dann kommen sie gleich im November oder Dezember.
00:22:00: Ja.
00:22:01: Herrlich,
00:22:01: geil.
00:22:02: Was gibt es sonst noch für so besondere Gäste, an die du denkst, mit viel Liebe, viel Herz, viel Leidenschaft?
00:22:09: Was gab es?
00:22:09: Gibt es auch was, was man erzählen kann?
00:22:12: Ich glaube, durch das, dass ich jeden Tag da bin und schaue, dass ich auch viel Kontakt mit den Menschen habe.
00:22:17: Die Leute wundert's auch oft, dass ich mir einen Namen erinnern kann.
00:22:20: Was bei mir, keine Ahnung, aber ein relativ gutes Namensgedächtnis.
00:22:24: Und das taugt mir auch.
00:22:26: Also mir freut's auch, wenn jetzt wer kann ein Jahresquartnern gehört, aber dafür trotzdem fünfmal im Jahr kommt, freut's mich auch.
00:22:33: Und ich kann mir an den Namen erinnern und das ist dann eigentlich mit alle relativ lustig.
00:22:38: Spezielle Gäste.
00:22:39: Ja, wir haben natürlich, wir haben einen relativ guten Partner mit Rebul.
00:22:45: Und... Da waren natürlich schon coole Sachen dabei.
00:22:48: Also wenn du deine Welle baust, rechnest du wahrscheinlich nicht damit, dass dann der Italo Ferreira kommt, der Olympia-Sieger ist und dann mit dir gemeinsam auf der Wönsürfe geht und du bei dem vielleicht noch eine Sicherheitsanweisung machst und der noch einen Hoffnungsausschuss unterschreibt.
00:23:02: Also das waren schon coole Momente.
00:23:07: Da schlägt das Herz vom kleinen Max, der anfangt zum Surfen, weiß ich nicht, doppelt so hoch.
00:23:11: Ja, aber bei der Italo war sogar kleiner wie ich.
00:23:13: Ja, das glaube ich.
00:23:16: Nein, ich meinte dich als junger Surfer, wo du angefangen hast.
00:23:20: Ja, das
00:23:20: natürlich.
00:23:21: Ja, ja, das
00:23:21: natürlich.
00:23:22: Da ist das die Oberliga.
00:23:25: Ich habe einmal mein Idol der Jugend getroffen und habe ja vor Jahren schon ein Soja Latte Macchiato servieren dürfen.
00:23:33: Ich habe gezittert, weil das war für mich... Das Nomen plus Ultra.
00:23:40: Was kommt als nächstes,
00:23:42: Max?
00:23:43: Als nächstes kommt der Urlaub.
00:23:46: Und dann einfach noch viele lässige Jahre?
00:23:48: Und dann glaube ich viele lässige Jahre.
00:23:50: Es ist schon ein ganz spezieller Urter.
00:23:52: Wir verändern von Jahr zu Jahr immer ein bisschen was, irgendwas.
00:23:56: Und wir haben auch schon, wir haben in den ersten Jahren, war glaube ich, ein bisschen ein besonderer Betrieb bei uns, weil natürlich die Corona-Einschränkungen waren.
00:24:07: die uns jetzt nicht einmal so weder haben, weil wir ein Auto Einzelsport waren, das war immer möglich, aber die Leute haben nicht ins Ausland gehen, jetzt waren sie alle bei uns.
00:24:14: Jetzt kennen die Leute wieder ins Ausland, jetzt ist bei uns ein bisschen weniger los gerade also in den Randzeiten, in den Nebensaisonen.
00:24:21: Und es ist also das unter der Woche, heute Mittag, nicht mehr so viel los ist wie vor vier Jahren, weil vor vier Jahren waren alle im Homeoffice, und dann waren es heute alle im Homeoffice bei uns, und dann zwischendurch durch Gründerm Letto gerade, und dann waren es zu öffnen.
00:24:35: Und so vereinen Sie, haben Sie die Zeit noch ein bisschen vereint.
00:24:38: Und ich glaube, jetzt seit den letzten Jahren sind wir in einer Art Normalbetrieb, so wie es auch geplant war.
00:24:46: Und jetzt sehe ich eher, dass wir mehr Kapazitäten haben für nicht nur diesen Normalbetrieb, sondern für kleine Sachen, kleine Events, coole Sachen.
00:24:58: Ja, da wird schon noch was kommen.
00:25:00: So Sachen wie ein Wörterkurzenberg.
00:25:01: Ja, genau.
00:25:02: So kleine Sachen, so kurz mal ins Guinness Buch der Rekorde.
00:25:06: Wirklich sensationell, Max.
00:25:07: Also ich habe mich richtig gefreut für die, als ich es gesehen habe, natürlich auf Instagram.
00:25:13: Instagram ist für dich auch der Schlüssel zum Erfolg gewesen?
00:25:16: Ist
00:25:17: eigentlich unsere Hauptkommunikationsplattform.
00:25:19: Ja, es ist bei der Reviosurf-Szene, was früher schon, dass sie sehr dezentral war, sehr geringe Anzahl von Menschen auf einem... auf einer großen räumlichen Verteilung und hat sich das immer schon auf den sozialen Netzwerken abgespielt, diese Kommunikation.
00:25:34: Und das ist jetzt bei uns eigentlich so geblieben.
00:25:38: Also Instagram ist wirklich unser Hauptkommunikationsmittel.
00:25:41: Das heißt, über Instagram können Menschen auch Tagestickets buchen.
00:25:44: oder das bitte über die Website oder auch Anfragen bitte über die Website, weil ich spreche von mir.
00:25:50: Es gibt WhatsApp, es gibt eben Instagram, Facebook, die Website und ich merke, dass diese vielen Kanäle das ganz schön tough machen im Alltag.
00:26:00: Worüber magst du am liebsten die Anfrage kriegen oder die Buchung?
00:26:03: Das
00:26:03: ist mir eigentlich relativ geil, wie ich die Anfrage kriege.
00:26:06: Die Buchung dann alles über die Homepage, weil das macht es einfach einfacher.
00:26:09: Fragen beantworten ist mir egal, ob die Leute anrufen, ob sie auf Instagram schon einmal E-Mail schicken oder auf der Homepage nachschauen.
00:26:15: Das ist mir relativ egal.
00:26:17: Die wirkliche Buchung selbst dann geht sowieso nur auf der Homepage.
00:26:21: Die sage ich auch, wenn die Leute auf mir, kann ich nicht direkt bei dir buchen, so genau.
00:26:24: Buch bitte auf der Homepage, weil du bist normal im System drinnen.
00:26:27: Waren irgendwo sie es.
00:26:28: Ich habe deine Bankverwendung, ich habe deine Telefonnummer, ich habe deine Mailadresse und dann kann ich dir kontaktieren.
00:26:34: Genau.
00:26:34: Das heißt, ich komme zu dir und muss im besten Fall gar nichts mitbringen, weil ich kriege den Neobren, ich kriege ein Helm, ich nehme ein Helm.
00:26:43: Ja, ich bin ein Helmetfahrer, also man erkennt den Anfänger direkt.
00:26:47: Ja genau, so ist das mit den Helmen.
00:26:51: Aber ich nehme ihn sehr gerne, weil ich finde eben das durchaus, ich liebe Wasser, aber diese schnelle Wasser ist eine Überwindung von mir.
00:26:58: Ja, und dann brauche ich eine Handtuch, oder?
00:27:00: Genau, also Handtür im Nobfall, wenn wir sein Handtür vergisst haben auch.
00:27:04: Aber Handtür und Badehosen, Bikini, Badeanzug war selbst zum Mitnehmen, alles andere.
00:27:10: Kommt von uns.
00:27:11: Mein Max wartet ja schon sehnsüchtig, dass er es mal ausprobieren darf, ab wieviel Jahren ist es soweit?
00:27:16: Das
00:27:16: ist immer eine schwierige Frage.
00:27:17: Es ist eher nicht die Altersfrage, sondern eine Gewichtsfrage.
00:27:21: Wir sagen so zehn Jahre ungefähr.
00:27:24: Die Kinder sollten schon vierzehn Kilogramm, wenn es voll sportlich sind, jetzt mit fünf oder dreißig auch.
00:27:29: Aber drunter ist es extrem schwierig.
00:27:32: Und wir haben einfach die Erfahrung gemacht, dass das Gewicht, haben wir es meistens erst mit zehn Jahren wirklich.
00:27:37: Ob und so geht es früher auch.
00:27:39: Aber klar ist, ein Jahr warten.
00:27:42: Und dann haben wir sicher mehr Spaß dabei.
00:27:44: Muss auch noch ein paar Schnitzel essen.
00:27:45: Er steht bei sieben und zwanzig.
00:27:47: Er wiegt sie eh gern, weil er so gern wäre hätte.
00:27:52: Ja, jetzt ist eigentlich hier bei dir in der Heimat dein Traum in der Füllung gegangen.
00:27:56: Genau.
00:27:57: Kann man so sagen.
00:27:59: Ziemlich klasse.
00:28:01: Eigentlich schon.
00:28:02: Und
00:28:02: da machst du noch so viele Leute eine große Freude damit.
00:28:04: Ja, das ist das, was bei dem Job auch super ist.
00:28:08: Die Leute kommen auf, gingen zu ihr von uns auf die Nacht und haben gingen und sagen, danke.
00:28:13: Und das ist schon cool, wenn wir die Leute glücklich machen.
00:28:17: Also für das Marmeladen-Klasse, das ich so gerne habe in diesem Podcast, die Momente kann man hier sammeln.
00:28:25: Absolut.
00:28:26: Und auch wenn die Kinder nicht surfen können, das mag ich auch noch sagen, weil ich lieb das wirklich, Max.
00:28:30: Und bin ja sehr dankbar, ihr habt einen total netten Spielplatz.
00:28:34: Ja, das war von uns ein Wunsch von Anfang an oder ein Ziel von Anfang an, dass wir jetzt nicht nur hergehen und sagen, wir bauen einen Betonkanal, wo zwei Glocken drinnen sind, die die Welle erzeugen und die Leitkirchen links und rechts einig sind.
00:28:45: Sondern es war schon ein Wunsch, dass man rundherum das Gelände so gestalten, dass die Leute wohlfühlen, dass, wenn du die Pause machst, kannst du die entwiesen legen und dann Sonnengem oder du sitzt ja vor einfach unsere Tische, wenn du das essen willst, dass diese rundherum einfach nett und angenehm ist.
00:28:59: Und das ist es wirklich, also... Absolut.
00:29:02: Auch ein nicht surfener Maxi ist völlig glücklich, wenn wir sagen, wir fahren zur Welle.
00:29:07: Ja, jetzt steht er surfen für viele, für Freiheit, Leichtigkeit, Abenteuer.
00:29:12: Was bedeutet das, für die die Welle zu reiten?
00:29:17: Zufriedenheit.
00:29:18: Also, wenn ich so helfen gehen kann, gerade wenn ich in der Ruhe gehe und es ist sonst niemand da, dann denke ich mir schon, ja, ist schon cool.
00:29:27: Habe ich schon was Gutes gemacht.
00:29:28: Ist schon geil.
00:29:28: Da jetzt dann Wasser zum Steinen zu und geht auf die Vögel zwitschern.
00:29:32: Ja, Freiheit wahrscheinlich.
00:29:34: Wunderschön.
00:29:35: Danke, Max.
00:29:36: Ich sag danke.
00:29:37: Es war ein super schönes Gespräch mit dir.
00:29:40: Wir haben ein bisschen einen Einblick bekommen und ich hoffe vor allem ganz viel Lust, die Welle zu reiten.
00:29:46: Wenn man völliger Anfänger ist, eindeutig den Kurs buchen.
00:29:49: Der Spaß darf jeden Fall viel nerven.
00:29:52: Ja,
00:29:53: sonst ist es in der Welle einfach sehr kurz.
00:29:56: Ja, schau, also gerade im Sommer, wenn die Kurs ja ausbucht sind, haben wir immer wieder Anfragen von Leuten, die dann fragen, na ja, glaub's geht so auch, wenn da ein Tag ist.
00:30:05: Dann sage ich, ja, wenn's häufig spürtlich bist und den ganzen Tag Zeit nehmst, dann schau.
00:30:09: Aber dann musst du halt den ganzen Tag Zeit nehmen.
00:30:11: Um zehn Stunden ... Auf eigene Faust mit viel Nerven ist die Sonne, zwei Stunden Kurs.
00:30:19: Mit wenig Leute, die sich selbst öffnen und viel Nerven sparen, ist das andere.
00:30:22: Ja, macht viel mehr.
00:30:24: Ja, da muss schon sonst ein Beiser sein.
00:30:27: Werde ich nicht, sage ich auch.
00:30:28: Ja, in diesem Sinne, lieber Max, ich freue mich auf die nächste Runde auf deiner Welle.
00:30:34: Wahrscheinlich erst nächster im Frühjahr, wenn es wärmer wird.
00:30:36: Ah,
00:30:36: okay.
00:30:37: Design.
00:30:37: Oder darf ich nur in den Hotpot?
00:30:39: Ja,
00:30:40: das gehe da.
00:30:40: Vielleicht nehme ich dann die Zuschauer in Position
00:30:43: ein.
00:30:43: Ja, passt
00:30:44: gut.
00:30:48: Also an alle da draußen ist es wirklich ein toller Geheimtipp, ein richtiges Secret hier an die Welle zu kommen und das Secret-Secret ist bestimmt, dass man sich eben vorher an Kurs bucht oder wenn man selber schon surfen kann, einfach das Tagesticket.
00:31:03: Vor allem in den Sommermonaten ist der Max bei der Welle richtig gut gebucht und keiner mag einen Frust haben und dann keinen Platz mehr bekommen, wenn man spontan hier herfährt.
00:31:13: Marmeladenklaasmomente gibt es auch mass allein schon, wenn die Sonne untergeht oder eben das Strahlen, wenn man wirklich mal ein paar Sekunden mehr die Welle gesurft hat.
00:31:24: und für alle, die das schon richtig gut können, wenn dann natürlich ein Turn oder so ein Kreisel in mir fehlen, leider die Fachbegriffe dafür schafft.
00:31:32: Dann ist sicher das auch ein genialer Moment, den man aus dem Salzkammer gut mit nach Hause nehmen kann.
00:31:37: Ich freue mich in jedem Fall, dass ihr zugehört habt und freue mich über Kommentare, Likes und ich bin mir sicher von dieser Folge gibt es wieder Sportskanonen von euch, die mir dann die Fotos schicken, wenn sie selbst hier auf der Welle waren.
00:31:50: Lieben Dank fürs Zuhören und bis
00:32:11: bald.
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