23. Secret: Chalet Jochwand
Shownotes
Wenn man die Straße von Bad Goisern aus gute zehn Minuten lang mit dem Auto den Berg hinaufsteuert und das Gefühl bekommt, dass eigentlich nichts mehr kommen kann – dann ist man genau richtig. Das traditionelle Holzhaus sticht sofort ins Auge und schon der erste Schritt hinein vermittelt das Gefühl von „ich bin Zuhause“. Ein Gefühl, das sich schwer beschreiben, aber hoch über den Dächern des Ortes ganz einfach erfühlen lässt.
Hinter diesem Rückzugsort steht Johanna Jesse, die gemeinsam mit ihrem aus Frankreich „importierten“ Ehemann das Abenteuer Leben zwischen IT-Branche, Bio-Landwirtschaft und Großfamilie meistert. Nach vielen Jahren in Paris kehrte die naturverbundene Österreicherin zurück in die Heimat, um sich hier den Traum von Erdung, Ruhe und einem Leben im Einklang mit der Umgebung zu erfüllen.
In dieser Episode spricht Johanna mit Sabine sehr offen und intim über die Realität zwischen Homeoffice und Ziegenstall, über das Annehmen von Hilfe und die Kunst, sich in 24 Stunden nicht zu verlieren. Es ist ein Gespräch über die Sehnsucht nach französischen Restaurants, die mutigen Entscheidungen der Vergangenheit und die Frage, was es heute bedeutet, Frau, Mutter und Unternehmerin zu sein.
Eine Folge über den Mut zum Aufbruch, die Rückkehr zu den Wurzeln und ein Haus, das wie ein Versprechen auf Entschleunigung über dem Goiserertal thront.
Infos zum Chalet Jochwand: https://www.youraustrianhome.com/ferienunterkuenfte/bad-goisern/chalet-jochwand/
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Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).
Transkript anzeigen
00:00:14: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Salzkammerguts Secrets.
00:00:18: Heute sind wir tatsächlich an einem versteckten Platz, wir sind in Bad Gäußern im Berg hinaufgefahren um die liebe Johanna Jesel zu treffen.
00:00:27: Liebe Johanna ich freue mich sehr dass wir heute bei dir zu Gast sein dürfen und das wir bei dir in deinem Chalet Jochwand uns Zuhause füllen dürfen.
00:00:35: Ganz viele Gäste können das hier auch erleben, diese einzigartige heimelige Atmosphäre.
00:00:41: Und gleichzeitig bist du für mich eine ganz spannende Frau!
00:00:44: Du kennst dich unglaublich gut in der IT-Aus, hast mir schon einen solch hilfreichen Tipp gegeben und nicht nur einen... Dann hast du drei Kinder und eben auch noch einen Biombauernhof UND Bist mit in der IT-Firma deines Mannes tätig.
00:01:00: Wie man das alles unter einen Hut bringt, darauf bin ich ganz gespannt heute im Gespräch.
00:01:04: Liebe Johanna, schön dass wir bei dir sind!
00:01:07: Ja vielen Dank Sabine, ich freue mich aufs Zeitdoseits und ja... Ich freu mir auch ein gutes Gespräch.
00:01:15: Es wird mal auf jeden Fall ham, da bin ich mir ganz sicher.
00:01:18: Wir beide haben uns eigentlich fast sogar durch deine Schwester kennengelernt Die Anna Wenn es deine Schweste ist.
00:01:26: Ja genau, das ist richtig.
00:01:27: Die Anna war nämlich mal bei mir in Heilstadt im Hotel Praktikantin und erst Jahre später habe ich dann dich wieder getroffen und dann diesen Connex gefunden.
00:01:36: die Gäuserer Mädels sind alle auf Zack.
00:01:39: Das freut mich total.
00:01:41: Und jetzt sitzen wir hier ein bisschen mitten im Nirgendwo und mich interessiert natürlich Brennend wie bist du zu diesem Ort hier gekommen?
00:01:50: Und vielleicht kannst auch den Hörern beschreiben
00:01:54: Also wir sitzen da jetzt auf der Achtundzwanzig Höhenmeter mit einer Rondumsicht auf die Bergwelt.
00:02:01: Die Bäume, die ich gerade herbstlich bunt färben und man hat einfach auch die Ruhe und die Stille und die Natur rund um sich.
00:02:09: Und das ist eigentlich was ganz anderes Wunderbares und das Erdetouren und man ist einfach da zufrieden.
00:02:16: Oh ja, das stimmt!
00:02:17: Man kommt an und atmet einmal tief ein frische Luft pur Man sieht sogar den Halsstädter sehr.
00:02:24: Ja, genau!
00:02:25: Und bist du hier groß geworden?
00:02:27: Mein Oma und mein Opa kommen von da.
00:02:30: Die sind der Jochbauer und die Jochbauerin waren das.
00:02:35: Wir waren als Kinder mit meinen Eltern ganz oft natürlich bei oma und opa herum.
00:02:40: Das ist einfach immer schon ein Kinderdolk gewesen, diese Freiheit und dass wir in der Natur einfach Sprünge haben mit unseren Cousinen und Cousins.
00:02:48: Da ist alles rumgegangen und es war einfach richtig lustig.
00:02:51: So richtig Bilderbuch, Bullerbüh färgen.
00:02:54: Ja genau!
00:02:57: Das klingt wunderbar.
00:02:58: aber dann bist du fortgegangen von Bad Käusern?
00:03:01: Ich
00:03:01: war fast zehn Jahre nicht da.
00:03:02: Wir hatten das Fernweh gebackt und ich war in die USA, in Frankreich unterwegs im Afrika, in London, gut auch in Kufstein eine längere Zeit für Studium und ich habe aber immer gewusst, dass ich mich wieder ankehme weil Kuelsern ist trotzdem Heimat.
00:03:18: Aha, das klingt total schön.
00:03:19: Was macht Heimat aus für dich?
00:03:22: Heimat ist an der Seite für mich die Natur.
00:03:23: Die Natur haben wir uns immer wohlgefühlt.
00:03:26: Ich bin sehr naturverbunden auch die Ruhe und die Kraft was man aus der Naturschöpfung hat.
00:03:32: und auch meine Familie.
00:03:33: ich habe das Glück dass ich wirklich eine ganze tolle Familie hab mit seinen vier Schwestern.
00:03:37: also mir ist es erst viel später bewusst worden was man dafür Glück hat wenn man in einem behüteten Zuhause aufwächst.
00:03:44: Eltern, die waren wirklich unterstützend.
00:03:46: Die warst so, dass sie einfühlsam sind.
00:03:48: Das ist einfach was Unbezahlbares und das hat nicht jeder.
00:03:52: Die haben ganz viel Liebe.
00:03:52: einfach mitgeben auf den Weg?
00:03:54: Ja genau!
00:03:56: Jetzt bist du ja selber dreifache Mama.
00:03:58: Also ich staune ja nur so, die sind auch alle sehr nah beieinander.
00:04:02: Ja also... Die Amalia ist die jüngste, die ist zweieinhalb, diese ein bisschen eine Nachtzyklerin aber die Elena ist elf und die dieses acht und der Amalia jetzt zweieinhalb eben.
00:04:12: Genau
00:04:13: Und sind alle schon hier groß geworden?
00:04:15: wieder in Gäußern oder war das noch zur Zeit in Frankreich?
00:04:18: Nein, also das war ein bewusster Wunsch von uns dass die Kinder in Österreich auf die Welt kommen weil dieses System in Frankrecht auch sehr anders ist.
00:04:25: Also da wären die Kinder schon wieder ab drei Monate dann marken manchmal ab sechsmal in den Krabbelstuben oder zu der Tagesmutter geben weil die Frauen wirklich wieder arbeiten müssen und das wollte ich nicht.
00:04:38: Für mich ist ein Kind ... und so zu aufwachsen, dass du jetzt Kinder bist.
00:04:42: Und da ist einfach eine enge Bindung mit der Mama für mich sehr wichtig.
00:04:47: Ich glaube das ist auch für die Kinder, dass er es einfach
00:04:50: tagt.
00:04:51: Ja, auf den Punkt, wo ich nämlich schon ganz neugierig war, weil ich eben von ihr wusste, dass Du viel Zeit in Frankreich verbracht hast?
00:04:58: Dass Du eben natürlich da auch das Leben des Echte mitbekommen hast und nicht nur das schöne Caféhaus mit dem croissant... ...und Dein Mann is Franzose!
00:05:07: Genau richtig.
00:05:08: Aber gibt es denn auch was?
00:05:09: Okay, jetzt haben wir schon erfahren.
00:05:11: Das Familienmodell der arbeitenden Mutter und der Kinder die einfach betreut sind ist nicht ganz deins.
00:05:17: aber hat es etwas geben oder gibt es was, dass du das Frankreich mitgebracht hast hierher?
00:05:22: Also was in Frankreich ganz toll ist also vor allem... Wir waren in Paris.
00:05:25: mein Mann ist Südwest Franzose der kommt aus einer kleinen Stadt zwischen Toulouse und Bordeaux.
00:05:31: Wir haben uns auch in Paris kennengelernt und sind dann noch drei Jahre in Paris gemeinsam gewesen.
00:05:36: Und was dort einfach toll war, das waren diese kleinen Restaurants, wo einfach Top-Köche – ich weiß gerade aus superausgebildete Schulen herausgekommen sind und dann eine kleine Restaurante aufgemacht haben.
00:05:48: Diese Insider-Tipps, die wir auch von Arbeitskollegen gekriegt haben.
00:05:52: Wirklich Mini-Restaurant mit zehn Dischen!
00:05:54: Und wo es die bekochen lassen kann.
00:05:56: Das ist einfach der Wahnsinn.
00:05:57: Also mit Überraschungsmenüs... Also das vermisse ich ein bisschen, weil es war einfach herrlich.
00:06:02: Ja, das glaube ich jetzt hätte ich dir fast fragen wollen ob du trotzdem für uns ja auch so einen Tipp hast.
00:06:07: Ob du sagst da gibt's was Kleines, da gibts was Junges, was Gutes oder ist es ein Wochenmarkt?
00:06:13: Oder irgendwie etwas Kulinarisches, was du eben findest.
00:06:17: Das lasst wenigstens so ein bisschen diesen Keim diese Leidenschaft die man in Parista kennenlernt der wieder aufkeimen von Zeit zu Zeit.
00:06:25: Manchmal gönnen die sonst Erika und ich, dass wir dann ins Boothaus zum Lukas Nagel fahren.
00:06:31: Da hatte ich mein erstes Date mit meinem Mann lustigerweise.
00:06:34: Aber ich habe gar nicht gewusst wo wir da hingehen.
00:06:36: Also das ist echt
00:06:39: super!
00:06:39: Und auch in Salzburg.
00:06:40: Wir haben ja von Paris zurückgekommen, also nur seit langen Salzburg befahrt Kinder dann gekommen.
00:06:46: Und da gibt es einfach so kleine feine gute Restaurants wie Spankok oder ...
00:06:51: Paradoxom habe ich erst entdeckt in Salzburg.
00:06:54: Also das ist auch sehr, sehr gut!
00:06:56: Ganz eine liebe Familie haben gerade das zweite Baby bekommen.
00:07:00: Ich bin voll bei dir.
00:07:01: Salzburg ist vor allem auch hier vom Chalet Jochwand eigentlich ein Katzensprung.
00:07:04: also ich finde wenn man mal in Paris war wo man auch zum Essen eine Stunde fährt dass man in das Lokal kommt wo man möchte oder in die Ecke oder in des Arins du kannst viel besser Französisch als ich.
00:07:17: dann merkt man eigentlich auch dass hier die Distanz zu Salzburg gar nicht weit ist oder?
00:07:20: Ja, man ist relativ schnell dort.
00:07:22: Wobei ich ehrlich gesagt muss, dass wir relativ selten dort sind bei unseren Kindern.
00:07:26: Also die Großen mittlerweile schon, aber der Malia mag das Auto fahren nicht.
00:07:30: Jetzt
00:07:30: sagen
00:07:30: wir ... Wir haben
00:07:31: ein bisschen Worten!
00:07:32: Aber es kommt dann wieder...
00:07:34: Und hast du dir da mit schwer getan?
00:07:37: Dass jetzt auf einmal Paris die große Welt, die Leichtigkeit und die Offenheit klein wird?
00:07:45: Man wird
00:07:45: Mutter?!
00:07:46: Ist das leicht
00:07:47: gefallen?
00:07:48: Ja einfach weil Paris dann auch.
00:07:49: Also ich hab die Zeit genossen, aber es war dann wirklich auch Zeit wieder heimzukommen oder auch wieder neue Zelte auszuschlagen.
00:07:55: Weil wie ich schon vorher erwähnt habe diese Naturverbundenheit, das findest du in Paris nicht.
00:07:59: also da musst du wirklich zwei Stunden fahren bis du draußen bist irgendwo in den Wald.
00:08:04: Aber in Paris gibt's jetzt eine so richtig große grüne Anlage wo man dann wirklich allein ist und einfach nur spazieren kann, findest nicht.
00:08:11: Und wenn du das so stark hinterher hast wird das dann einfach ein bisschen belastender Wann immer Leute sind.
00:08:18: Von der Arbeit haben wir fast diese Elbogen-Mentalität in der Metro hast, wo alles gedrängt ist.
00:08:23: Das war dann genug!
00:08:25: Okay, das heißt aber du tankst auf voll deine Energie für deinen Alltag hier in der Natur?
00:08:30: In der Ruhe?
00:08:31: Genau
00:08:31: richtig!
00:08:31: Fährst Du oft ins Dorf runter?
00:08:33: Eigentlich haben wir uns so organisiert dass wir fast nicht runter müssen.
00:08:36: Das dachte ich mir nämlich gerade.
00:08:39: Weil man fährt ungefähr vom Ort Bad Gäusern also Dorf, darf ich wahrscheinlich gar nichts sagen, Marktgemeinde Bad Gäusern Fährt man schon zehn Minuten fast zu euch auf wie?
00:08:48: Also wir sagen zu unseren Gästen, ich glaube wir haben es auch in der Wegbeschreibung so formuliert.
00:08:53: Wenn sie glauben da kann jetzt nichts mehr kommen dann sind's richtig!
00:08:56: Genau.
00:08:59: Ja herrlich dass ihr da fast gar nicht runter wollt.
00:09:01: Nein das ist ja so... Wir haben das Homeoffice zu Hause, also wir haben unser Büro im Privathaus integriert und wir arbeiten von zuhause.
00:09:09: Und wir haben das große Glück und Privileg, dass der Schulbus bis auffährt Super ist, weil wir haben dann schon überlegt wie man sich am besten organisieren.
00:09:16: Dass der Jörg unten nur Büro hat wo er dann einfach keine Zeit
00:09:20: verliert.
00:09:21: Genau wo er im Vormittag unten sitzt und dann die Kinder wieder mitnimmt.
00:09:24: Und das ist wirklich ein großer Luxus und wir schätzen es früh!
00:09:27: Wow also du sagst dass euer Familienmodell funktioniert lebt ja doch das moderne Homeoffice?
00:09:34: Genau aber das ist sowieso in der IT.
00:09:36: Wir haben Mitarbeiter die was auf der ganzen Welt verstreut sind Von Nigeria über Goodaloupe, über Litauen sind unsere Mitarbeiter verteilt.
00:09:45: Also auch ein bisschen dem IT-Fachkräftemangel in Österreich und in Europa geschultet ist.
00:09:51: Aber es macht das Ganze sehr flexibel und remote in der IT ist einfach kletter zu.
00:09:57: Wow!
00:09:57: Das heißt ihr habt euch da eigentlich was total modernes geschaffen?
00:10:01: In einem abgelegenen Platz im Nirgendwo wo man eigentlich glaubt dass die Zeit still steht.
00:10:06: Ja, das stimmt.
00:10:08: Manchmal ist es ganz lustig, weil da hast du gerade ein Meeting und dann graen unsere Cockles so richtig laut vom Fenster!
00:10:14: Herrlich!
00:10:18: Aber zum Thema Cockle sind ja nicht die einzigen Tiere, die ihr auch noch um euch herum habt?
00:10:23: Nein, das ist unser Herzensprojekt von uns.
00:10:27: Und wir haben wieder einen Bauernhof neu gegründet als Bio-Bauernhof mit der alte Nutzerassen, die, was man auch sterben will, droht sein.
00:10:34: also man glaubt immer... Aussterben können nur Dinosaurier.
00:10:37: und jetzt einfach auch von der Artenvielfalt, da merkt man es immer wieder, dass andere Tiere immer mehr vom Aussterbend bedroht sind.
00:10:43: Aber das betrifft unsere heimischen Tierrassen in den nutzten Haltung.
00:10:47: dadurch, dass sie durch eine Landwirtschaft sehr viel getan hat und dass für die auch industrialisiert worden ist kann man sagen.
00:10:54: Sind diese robusten alten langsam wachsenden Rassen einfach immer weniger geworden?
00:11:01: Und wir haben zum Beispiel die Blohbeziege, da haben wir zwanzig Ziegen Und die Kune-Kunischweine, das ist jetzt nicht direkt eine österreichische Rasse.
00:11:08: Das sind sehr familienfreundlich und die krummen nicht sondern die krassen richtig.
00:11:14: Sie sind einfach als wenn da unsere Kinder einigregen, die liegen sich dann am Boden hin damit es gestreichelt werden.
00:11:18: also das ist einfach herrlich!
00:11:20: Dann haben wir noch die Hühner und die Heine.
00:11:22: Herrlich, d.h.
00:11:22: bei dir gibt's einen Frühstücksei was wirklich fast nur Nest warm ist, was so gern die Marketingmenschen nennen?
00:11:29: Und es ist ja auch ein Urlaub am Bauernhof zertifiziertes Chalet, in dem wir hier sitzen.
00:11:33: Das Chalet Jochwandt.
00:11:35: Das heißt wenn ich hier Urlaub mache dann darf er wirklich die Tiere streicheln?
00:11:39: Genau!
00:11:39: Also wann der wer Lust hat kann jederzeit kämen und kann sich die Eier selber aus den Steuer holen.
00:11:43: Im Moment haben die Hühner gerade lege Pause.
00:11:47: Wir haben zwei Ziegen dabei, die sind zu Wanderzigen ausgebildet.
00:11:51: mit denen kann man spazieren gehen als Gast.
00:11:54: Genau, im Frühjahr haben wir dann oder im Sommer eigentlich eine junge Katze gehabt.
00:11:58: Das war dann für die Urlauber Kinder einmal voll nett, weil sie mit unseren Kindern rüber spaziert und haben dann die Katze lang geschaut.
00:12:04: Und ja also wenn da wer Interesse hat immer jederzeit gerne.
00:12:07: Da werden gleich auch welche nervös, dass man die Katzen nicht mit nach Hause nehmen darf als Mitbringsel?
00:12:12: Ja!
00:12:13: Da waren einige Kinder richtig dreher geworden.
00:12:15: Was ist klar, wie das bitte abbleiben
00:12:17: müssen.
00:12:18: Die Katzen sind wirklich entzückend...
00:12:20: Aber hier im Chalet fehlt's einem Jahr und gar nix.
00:12:23: Du hast dann eine Sauna gedacht, ihr habt seine Außendusche für die kälteren oder schönen Sommerabende, also kältern Wintermonate, schöner Sommerabend.
00:12:32: Da gibt es ja Feuerschale vor der Tür... Genau!
00:12:36: Also das ist ja ein ganz heimeliger Ort den du und dein Mann geschaffen hattest.
00:12:40: Würdest du sagen, hier und da ist welcher Einfluss im Haus zu finden?
00:12:44: Oder ist es einfach klassisch Gäußern?
00:12:47: Also für uns war es wichtig, dass Goesern mit einfließt.
00:12:49: Einfach diese traditionelle Architektur.
00:12:51: Dass man was herrscht und was auch wirklich in die Landschaft passt und was sie integriert.
00:12:56: Und auch die Tradition, die mein Goeser haben – ich glaube das ist etwas, was wir wirklich wertschätzen dürfen, dass die Tradktionen bei uns sind so gut.
00:13:05: Gehalten haben und auch noch gelebt werden, dass wirklich aktive Traditionen sind.
00:13:08: Weil das ist zum Beispiel in Frankreich ganz weg.
00:13:10: Das ist eigentlich halt historisch bedingt hat es begonnen.
00:13:13: Also es ist im Alsace und in der Britannien finden ein bisschen die Tradition aber sonst kaum mehr.
00:13:18: Und ich finde dieses einfach ein Kulturgut, was auch hochgehalten werden muss.
00:13:23: Es ist ja so, dass wir da im Chalet die Fotos aufgehängt haben für unsere Familie.
00:13:27: Dass man ein bisschen sieht wo können wir her?
00:13:29: Und was haben wir mitkriegt?
00:13:31: Und dann war es auch für mich einfach wichtig, dass wir ein zweites Zuhause schaffen.
00:13:34: Also das wirklich ... Wann ich wohin fahre, was mich die Home auf einem praktischen Gegenstände sei ist jetzt, dass man geschwindet einen Staubsauger da hat?
00:13:42: Dass er Mixer und ein Stabmixer hier ist, eine Küchenwaage falls ich mal was backen möchte oder was kochen.
00:13:49: Ja verschiedenste Dinge.
00:13:50: einfach, dass er nachtlich da ist ja.
00:13:53: Wir
00:13:54: kennen's dann eigentlich.
00:13:54: die Gäste so machen wie ihr, dass du fast nicht ins Dorf runter musst.
00:13:58: Genau!
00:13:58: Wenn das sie wär möcht gern dann ist... durchaus möglich.
00:14:01: Dann ist es diese Hütte am Berg oder die Hütter im Wald und in der kann man sie zurückziehen und einfach nur genießen, dass man's isst.
00:14:09: Genau ja!
00:14:10: Außerdem glaube ich, kann man direkt vom Haus auch Wanderungen unternehmen.
00:14:14: Das stimmt.
00:14:16: Man konnte die ganze Woche da nur mit Wanderung verbringen.
00:14:18: Es gibt dann mal die Gewanderung von Ronovan Jakob, falls ihr das jetzt nicht ausgeschildert.
00:14:23: Aber da kann man einfach weggehen und dann rundherum einem Berg machen.
00:14:27: Man kann auf die größere Hütte starten, man kann in die Karinske-Glauser gehen.
00:14:31: Verschiedensdessen kann man auch größern runterwahren.
00:14:34: Beim der Jochwand entlang über den Hammerberg nach Weißenbach spazieren und dort beim Ewald gut was essen.
00:14:40: Also Möglichkeiten sind eigentlich unbegrenzt!
00:14:42: Genau so geht es natürlich mit dem Radl.
00:14:44: Und im Winter mit den Skitourenskis ist das aber wahrscheinlich die Seite zur größeren Hütter, die man nicht zugehen soll oder?
00:14:50: Doch Also es sind durchaus auch die Skitouren, die was dort aufgingen und fahren.
00:14:55: Das ist die schwierige Variante.
00:14:56: Man weiß schon wirklich, wer können das sein?
00:14:59: Es gibt eineseits die leichte Variante, die von Mut aus.
00:15:01: Also dort zehn Minuten zu Fuß hoch da kann man dann runterfahren über den Östberg wo Frieder der Ski lüft gegangen ist, wo er die Fotos im Schale hängen.
00:15:10: Was dann leider aufgelassen worden ist.
00:15:12: Und wenn man dann bis hoch auf die größere Hitte geht... Da muss man schon gut erkönnen sein.
00:15:16: Dann muss man ein bisschen Wissen mitbringen Aber das ist durchaus möglich.
00:15:19: Ja, also das ganze Jahr über fühlt man sich ja nicht nur zu Hause sondern kann eben auch tatsächlich aktiv Urlaub machen.
00:15:26: Also wer, der es dann doch wieder verlassen mag, das schaliert tagsüber?
00:15:30: Der kann sich beschäftigen!
00:15:31: Jetzt muss ich dir aber noch mal fragen weil du gesagt hast die Traditionen, die hier das Haus erschaffen haben.
00:15:36: meinst du damit das Holzhandwerk, dass im Salzkammergut einfach gelebt wird?
00:15:40: Die Zimmerei, die Tischlerei... Weil Chalet auch wandt, nur dass das einfach vielleicht noch mal kurz erklären könnte.
00:15:47: Das wäre ganz lieb.
00:15:48: Genau, also der Chalet ist eine ökologische Bauweise.
00:15:51: Wir
00:15:51: haben da
00:15:52: zu ninety-fünf Prozent die Werte für ihn tatsächlich im Salzkammergut behalten, was uns sehr wichtig war und wir haben dies mit Holzwände ausgeführt.
00:16:04: Es ist eine Lärchenschalung außen rundherum Bei den Deko-Gegenständen ist es ein Vogelkäfig drin, einfach die Vogelfangerei.
00:16:14: Die war sehr präsent das Nachhöl vor dem Salzkammergut.
00:16:19: Es hat man die Eva Rot beim der Indien-Einrichtung geholfen und hat die Hirschmotive bei den Vorhängen wieder, weil wir wirklich auch bei uns sehr viele Hirschen herum sind.
00:16:29: Oh ja, das glaube ich da!
00:16:30: Lauf des Wilds vor der Haustür vorbei.
00:16:32: Die rehe immer und die Hirsche kämen auch immer wieder.
00:16:34: Ehrlich?
00:16:35: Ja... Das heißt aber eigentlich, für dich gab es dann gar keinen Kompromiss nach Gäußern zurückzukehren.
00:16:42: Sondern du bist eigentlich gern gekommen und hast dir da den Wohlfühlort deines Herzens geschaffen?
00:16:47: Genau!
00:16:48: Wir haben das Glück gehabt, dass wir vom Mama und Papa das Grundstück auf der Jochwan geerbt haben.
00:16:52: Und mir fühlte uns einfach richtig wohl.
00:16:55: Wir sind da wirklich einfach im Bacherties und wir wissen das ja zum Schätzen.
00:16:58: Ja, ich glaube auch diesen Frohgemut und die Ursprünglichkeit zeigen auch die Bilder, die du aufkängst aus dem Chalet.
00:17:06: also mir sind vorhin auch einer kommen und ich habe ja gar ein ganz tolles Team aus Kratz was mit mir diesen Podcast produziert Und wir haben gleich gestaunt und geplaudert.
00:17:15: Da gibt es sogar eine ganz lustige Anekdote, weil ich habe gehört, da gab es sogar mal zwei Frauen hier, denen man nachsagt, dass die gemeinsam mehr hatten als die Bäuerin mit ihrem Ehemann?
00:17:27: Ja das ist das Gerücht was sie darum spenden ein bisschen, dass der Ehemane an einer kürzenden Leine gehalten worden ist von der Kugeltini.
00:17:37: Das war früher eine kleine Landwirtschaft wo wir jetzt unser Haus stehen haben Und da spricht man eben drüber.
00:17:45: Ja, ich habe erst gesprochen, dass es manchmal sogar leichter wäre, dass Mütter mit den Kindern gemeinsam wohnen, weil da oft vieles Hand in Hand geht.
00:17:53: Das heißt aber du hast das Glück, dass einfach für die Unterstützung, dass ihr das alles bewerkstelligen könntest – auch deine Familie im Hintergrund?
00:18:00: Oder wie schafft man drei Kinder Bauernhof-IT-Unternehmen-Gäste?
00:18:05: Wie schafft mir das?
00:18:06: Wie viele Stunden hat dein
00:18:07: Tag?!
00:18:08: Also freit sich das immer sehr kurz!
00:18:11: Jetzt hat sie einfach durch die äußeren Rahmenbedingungen ergeben, dass wir da parallel drei riesengroße Projekte umgesetzt haben.
00:18:19: Einerseits das Schalee, den Aufbau vom Bauernhof und dann noch ein internes IT-Projekt.
00:18:25: oder Eric, der es einfach nie schirm mag, entdeckt hat wo ich gesagt habe eigentlich war das wirklich top wenn man da noch ein Produkt entwickeln darf.
00:18:33: Jetzt waren die letzten Jahre tatsächlich sehr intensiv und ich glaube das geht nur, weil man gleichberechtigt die Partnerschaft hat also tiefe, emotionaltiefe Partnerschaft.
00:18:43: Und es ist wirklich so dass da Erik alles tut und ich glaube das geht ja nicht anders.
00:18:47: also wenn's jetzt ums Wäschwaschen geht, ums Kochen... Da stört sich keine Frage nicht.
00:18:52: Das macht jeder.
00:18:54: Gleichzeitig ist aber viel spannend weil durch die viele Büroarbeit hat er dann schon einen Bandscheinvorfall gehabt.
00:19:02: und jetzt über die Landwirtschaft, die was eigentlich auch wieder erdelt und wo man draußen ist und wo wir einfach anpacken oder keine Kreuzbeschwerden mehr.
00:19:09: Es ist ja ganz, sehr wunderbar einerseits dieses hochmoderne digitale Unternehmen und auf der anderen Seite da wo die unsere Wurzeln sind und wo man eigentlich herkommt oder auch wo man sagt man ja jetzt hierher.
00:19:24: Das ist unser Leben eigentlich.
00:19:27: Und das ist sehr spannend wie wenn wir das dann miteinander verknüpft.
00:19:31: Es ist auch total schön, dass du sehen kannst wie viel er die unterstützt und das er sieht.
00:19:37: Wieviel du da bist und machst.
00:19:40: Würdest du sagen, ist es Französisch in ihm oder ist er da einfach so modern?
00:19:46: Nein, ich glaube der ist ja modern!
00:19:49: Die gleiche Machos sind Frankreich mehr nöst.
00:19:53: Herrlich!
00:19:57: Weil auf nie wirkst du wirklich trotz eben dem vielen Gepäck, was du hast.
00:20:01: Also ich weiß ja selber, was man stemmt und ich hab nur ein Kind und ich habe kleinere Landwirtschaft als du.
00:20:07: aber ich herrte es eben auch mal dass die Leute zu mir sagen Sabine wie viele Stunden hat dein Dag oder woher nimmst du die Energie?
00:20:14: Aber ich wohne ja ähnlich abgelegen wie du und Ich glaube die Natur ist wirklich eine Kraftquelle.
00:20:20: Und dann natürlich wenn man gut harmoniert.
00:20:23: Das war jetzt total schön, das freut mich voll.
00:20:26: Und weil das andere Extreme ist ja finde ich dass Menschen viel Unterstützung haben und das aber nie aussprechen was sich dann auch wieder schwierig findet die vielleicht sogar noch auf Instagram es gut darstellen wie wunderbar leicht alles geht in den vielen to do's des Alltags und nie erwähnen dass sie Hilfe haben und darum habe ich da also genau nachgefragt und freue mich sehr dass du auch ehrlich geantwortet hast.
00:20:51: Es geht nicht allein?
00:20:52: Nein, das schaffen wir nicht.
00:20:53: Und irgendwann macht man sich dann glaube ich kaputt.
00:20:55: Ist es so, dass Mama und Papa, wenn man jetzt sagt mal bitte, ihr habt Zeit für die Kinder, kannst du uns anschauen, sonst sind sie immer da.
00:21:01: Das ist einfach auch super.
00:21:02: Mama ist jetzt in der Pension, jetzt haben wir am Dienstag nachmittags immer Montag.
00:21:05: Die Kinder leben's heiß.
00:21:07: Ja auch!
00:21:09: Und für mich ist das auch voll super,
00:21:10: ja, herrlich.
00:21:12: Das heißt so dein Wunsch vom Leben hier zurückzukehren nach Bad Gäuse an den Biobauernhof zu haben und der Chalet zu haben?
00:21:19: War das so deine Wunscht-Verstellung?
00:21:21: Darfst du sagen, du lebst ein Stück weit deinen Traum?
00:21:25: Ich hab schon mal als Kind immer gesagt ich werde Bayern später einmal.
00:21:29: Aber gleichzeitig wisst ihr wie schwierig es existenziell ist als Bauer zum Überleben und vor allem mit der kleinen Landwirtschaft einfach dazu wirtschaften.
00:21:37: Ja, das glaube ich dir!
00:21:38: Und die Härte, die ja auch eine Landwirtschaft mit sich bringt also einfach die schwere Arbeit dann bei Wind- und Wetter... Dann die trockene IT?
00:21:47: Wie schaffst du denn die Herzlichkeit im Gasgebertum?
00:21:50: oder ist es gerade der richtige Ausgleich?
00:21:52: Ich glaube es ist der richtige ausgleich und wobei man hat jetzt das Gefühl dass die IT so trocken ist.
00:21:57: aber das ist bei uns eigentlich nicht.
00:22:00: Mit unseren Mitarbeiter haben wir sehr intensive Zusammenarbeit und für uns ist auch die ethische Komponente sehr wichtig.
00:22:06: Also, dass man mit den Mitarbeitern immer widerspricht wie geht es dir?
00:22:10: Wo brauchst du Fortbildungen?
00:22:12: Brauchst du Unterstützung?
00:22:14: bis dahin gehts da gerade nicht so gut?
00:22:16: Braucht der Co-Working einfach... Ja!
00:22:20: Dass man da immer wieder im Austausch ist und was uns besonders freu ist.
00:22:22: also mir habe ich vorhin erwähnt bei dem IT Projekt das wir internet entwickelt haben Bei der Software für Stesten haben wir ganz viele Leute, die was wieder anfangen und antworten und sagen, brav.
00:22:33: Wir gezeigten ist schon gelauncht.
00:22:35: Braucht es nicht nur, wenn wir wieder kommen wollen oder mit euch arbeiten?
00:22:38: Also es ist schon ein Arzt, wo man sagt, es ist jetzt in den Reihen trocken sondern die Mitarbeiter sind einfach das Wichtigste und die schaffen da gemeinsam eine Unternehmenskultur.
00:22:48: Und dies ist dann schon beim Gas geben einfach auch viel Schämer an die Leitzung, aber wir fühlen uns doch sowohl oder wenn du dem Eier vorbeibringst Machen's doch, das ist da voll.
00:23:00: Du hast ja auch die Welt hier zu Gast.
00:23:02: also durch Hallstadt verirren sich ja auch Menschen aus Indien und Asien bei dir.
00:23:10: wie geht es denen damit wenn man jetzt aus Millionen Städten kommt und dann hier landet?
00:23:15: Also das ist voll spannend weil unsere Kinder dadurch wirklich um die Welt reisen weil sie sind immer schon neugierig geruht.
00:23:20: ich geb mir jetzt den nächsten Gast her oder... Wer ist da jetzt hier und spricht Englisch, Deutsch oder auch andere Sprache?
00:23:28: Und es ist eigentlich immer ein total interessanter Austausch mit den Gästen.
00:23:33: Wann sie da sind und wanns Interesse haben, dass man ein bisschen sich zusammensitzt oder miteinander applaudert.
00:23:38: Eigentlich finden alle eben wirklich richtig wohl.
00:23:41: Es ist einfach für sie so entspannend.
00:23:44: Ja vielleicht hat das was du zuvor gesagt hast die Urwurzel der Menschheit ist ja am Land und die Einfachheit.
00:23:51: Und ich glaube, ganz egal in welchem Trubel man lebt wahrscheinlich spürt man das hier.
00:23:57: Also man kann es gar nicht mehr gespüren aber ich glaub die kommen auch nicht her.
00:24:01: Nein also ich glaub dir was her kann man das suchen ist wirklich bewusst.
00:24:04: und die genießen das.
00:24:05: auf der Terrasse sitzen und da in den Bergwelt zu schauen und
00:24:08: einfach... Als einziges ein Vogel heuern?
00:24:11: Ja!
00:24:12: Die Ruhe und die Stille einfach.
00:24:13: Ja, herrlich.
00:24:16: Es freut mich total dass du sagst du lebst Ein Stück weit den Traum, den du schon als Kind hattest und gleichzeitig habt ihr hier verschaffen können was einfach Nachhaltigkeit hat.
00:24:27: Aber jetzt ist das so ein gern gesacktes Wort Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?
00:24:32: Oder wie würdest du deine Kinder erklären warum du das tust?
00:24:35: Für mich ist die Nachhaltighat findet man verschiedene Sachen wieder.
00:24:40: Beim Chalet habe ich ja gesagt vorher einfach die ökologische Bauweise die wir auch beim Privathaus umgesetzt haben mit Die Holzwände und es beim Liemhausten Holzwende, die ein Lähmputz aus dem Schalisehau ist als Holzkäuten.
00:24:53: Aber einfach dass man sagt, dass man natürliche Ressourcen verwendet.
00:24:57: aber Nachhaltigkeit oder damit zum Neue wie er Bau ist also auch die Wertschöpfung.
00:25:01: das jetzt z.B.
00:25:01: in der Region bleibt, dass ich sage, ich mache das mit Unternehmen aus der Region und wir haben fast keine Äquer-Dauerinnen, also es kommt wirklich alles vom Dischlar.
00:25:09: Und bei dem Biobauenhof ist so... Also mit den alten Rassen dass man Bio hat, keine Bestezide verwendet die Biodiversität.
00:25:20: Dass man auch auf die Acht und Schaul- und Artenvielfalt.
00:25:22: Das ist einfach ganz was Wichtiges.
00:25:26: Hast du Lust Honig zu machen?
00:25:27: Weil mir schwirbt das immer im Kopf.
00:25:29: Ja ich habe schon drei Fahrtbildungen.
00:25:31: Dann bist Du weiter!
00:25:33: Ich hab bei mir um die Ecke an ihm gehört, der hat gesagt, du kannst mit mir mal ein Jahr begleiten.
00:25:36: dann habe ich gemerkt... Es ist nicht, dass sie da mal kurz ein paar Pinchen herbringen und die haben dann Honig für mich.
00:25:43: Nein, ein weiteres Projekt, was dann irgendwann nochmal kommt.
00:25:46: Aber im Moment ist einfach von der Arbeit her noch nicht umsetzbar.
00:25:50: also das wird uns führen, vor allem die Söder und den Bienen dann auch gut gehen.
00:25:53: Was mit der Varroa-Milbe einfach nimmer so einfach ist dass man das wirklich einfach so laufen lässt, wirst du gesagt hast?
00:25:58: Man muss da sehr viel betreuen und muss ja für dahinter sein!
00:26:01: Jetzt muss ich auch nochmal kurz eigentlich schon zum Abschluss unseres Gesprächs auf dieses Frauenthema zurückkommen weil... Ich finde du bist unglaublich rund in dir.
00:26:12: Du bist unglaublich dankbar für das, was du hast und ich habe mir da aufgeschrieben welche Botschaft könntest du als Abschlussfrage?
00:26:22: Also ein bisschen welche Botschafterst du an die Damen dass man Berufsfamilie Eigenständigkeit sowohl wollen so zufrieden unter einen Hut bringt?
00:26:32: weil ich kenne es von mir dass wir oft ein wenig hadert oder auch halt sonst im Umfeld dass man so viel Stress erlebt.
00:26:40: Und jetzt sitzt du mir hier gegenüber und ich denke mal, puh die Abschlussfrage wird jetzt schwierig aber eigentlich bist du tatsächlich das Ziel.
00:26:49: also vielleicht ist die Abschlußfrage genau richtig wenn man sie dir stellt wie schafft man das?
00:26:55: Wie kommt man dazu dass man sagt Ich bin einfach nur dankbar was ich habe und es passt genau wie es ist.
00:27:02: Ja ich glaube wie schon vorher.
00:27:04: ich glaube die Partnerschaft steht für sehr viel.
00:27:07: dass man wirklich sorgt Das braucht man gut miteinander retten, dass man sehr Hilfe holt.
00:27:12: Ich habe das vorher nicht gesagt, wir haben z.B.
00:27:14: eine Reinigungskraft, die uns Privat daheim unterstützt.
00:27:17: Dass man schaut und dass man einfach was Schwieriges miteinander rette – das ist glaube ich das Wichtigste!
00:27:21: Und ich glaube, was wir für uns Frauen wünschen da, das hat mir einen Freund von meiner Mama mal gesagt, gerade in Paris war es zu Besuch bei uns mit ihrer Kinder oder mit ihrem Mann.
00:27:31: Dann sind wir in La Défense auf der Stufung sitzen beim großen Acker, also beim modernen Bogen Und dann sagst du was?
00:27:39: Ich wünschte dir, dass mir Frauen viel mehr zusammenhalten und uns gegenseitig viel mehr helfen.
00:27:44: Und sie hat recht!
00:27:45: Wir müssen als Frauen glaube ich einfach viel mehr uns gegensätzlich unterstützen... ...und wir müssen uns vielmehr zutrauen.
00:27:52: Oh ja jetzt habe ich Gänsehaut am ganzen Körper weil das passt wieder zu die zwei Ladies, die hier im Chalet hängen und die einfach gemeinsam diese Landwirtschaft gerockt haben.
00:28:01: auch wenn man ihnen heute nachsagt, dass die ein frühes lesbisches Paar in Bad Gäusern waren Muss ich jetzt Danke sagen, weil mein Sohn ist halt bei meiner lieben Freundin Kathi und ich hab auch diesen wunderbaren Zirkel von Mädels um mich herum die mir helfen.
00:28:17: Und die mir helfen meinen Alltag zu schaffen.
00:28:20: Und es herrlich dass du das Gott sagst.
00:28:22: also ich muss fast aufpassen, damit ich keine Drehendchen in die Augen kriege.
00:28:26: Also da draußen habt ihr's gut gehört.
00:28:27: was ist es Johanna?
00:28:29: Was ist das Geheimrezept für dieses erfüllte schöne Leben?
00:28:34: Ja einfach, dass wir nicht konkreieren sondern dass uns gegenseitig unterstützen Und da hat man es einfach auch viel zu tun.
00:28:40: Weil wir sind richtig stark!
00:28:41: Genau, und ich habe das zufällig zu diesem manchmal, also drei Mädchen gegeben in der Vergangenheit, dass sie mit Frauen einfach gearbeitet haben.
00:28:48: Die haben gesagt, jetzt hab' ich ein Gespräch mit meinem Chef.
00:28:51: Wir brauchen eine Gehaltserhöhung und dann sage ich mal, komm', dann bereiten wir uns so drauf vor.
00:28:56: Man merkt immer wieder, die sind top gebildete Frauen, die was so für einen Kosten haben... ...und dann ist immer wieder so ein bisschen... ...Koides?
00:29:03: Da kann ich mir das zutrauen, der würde es sagen.
00:29:06: Und ich glaube, wenn man als dieser Mann schaut, der steht sich und sagt, wie kann das?
00:29:09: Vorallem nicht alle, aber der Großteil sagt einfach, wie kan das?
00:29:12: Ich stelle mich doch hin an die wachsenden mit dem Miet und ich schaffe das.
00:29:16: Und meine Frauen sind da gleich viel zu selbstreflektiert.
00:29:20: Wir stehen so mal hierhin und sagen,
00:29:21: boah,
00:29:21: schaff ich das jetzt überhaupt?
00:29:22: Habe ich da überhaupt die Qualifikationen
00:29:24: dafür?".
00:29:24: Und ich glaub', wir dürfen uns da einfach viel mehr
00:29:26: zutrauen.".
00:29:26: Dass wir uns immer so klein machen!
00:29:28: Ja, gar nicht unbedingt klein machen.
00:29:29: Alles wie dass wir vorher einmal alles ausloten und dann mal alles durchdenken.
00:29:33: Und wir wachsen damit mit uns und wir sind so kompetent mit schaffen lassen!
00:29:36: Das sind tolle Abschlussworte.
00:29:38: Also in meinem Podcast gibt es ja später immer ein kleines Secret oder einen Marmeladen-Klasmoment, also dem Marmelade-Klassmoment den gibt's hier im Chalet Jochwand.
00:29:48: einfach wenn man da ist.
00:29:49: Die Zeit die da still steht und die Ausblicke die macht dann nimmt man so viel im Herzen mit.
00:29:54: aber das Secret ist was du uns jetzt einfach hier verraten hast.
00:29:58: Also das Volksrezept dass wir einfach ankommen darf im Leben gegenseitig unterstützt, dass man sie Hilfe holt und dass man offen ausspricht was man mag.
00:30:09: Das ist falsche.
00:30:10: Danke Johanna!
00:30:11: Danke, dass du uns den Einblick gegeben hast in deinen Alltag, in dein Leben hier am Biobauernhof mit der IT-Firma, den extravaganten Ziegen und dem wunderbaren Charlie Jochwand.
00:30:24: Danke fürs Gespräch.
00:30:25: Ja vielen Dank!
00:30:31: Das war eine weitere Folge Salzkammer Good Secrets.
00:30:35: Ich freue mich so sehr, dass ihr zuhört und uns folgt, dass sie uns teilt!
00:30:40: Denn nur dank eurer Zeit die ihr in meinem Podcast verbringt, machen wir weiter und dürfen über so viel tolles Feedback uns freuen.
00:30:48: Daher merci heute geht raus an euch.
00:30:51: Viel Spaß und bis
00:31:11: bald!
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