28. Secret: Tostmann Trachten

Shownotes

Manche Stücke erzählen Geschichten. Von Herkunft, von Handwerk und von einer Haltung, die über Generationen hinweg weitergegeben wird.

In dieser Folge von Salzkammergut Secrets trifft Sabine Stummer auf Gesine „Gexi“ Tostmann – eine Persönlichkeit, die die Welt der Trachtenmode geprägt hat wie kaum eine andere. Am Attersee tauchen wir ein in die Geschichte eines Familienunternehmens, das für Qualität, Stil und gelebte Tradition steht.

Es geht um Dirndl, die mehr sind als Kleidung. Um Handwerk, das mit Liebe zum Detail entsteht. Und um die Offenheit, Neues zuzulassen, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren. Ein elegantes, zeitloses „Secret“ im Salzkammergut – das bleibt.

Ihr findet Your Austrian Home auch auf:

Infos zu Tostmann Trachten: https://tostmann.at/

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

Transkript anzeigen

00:00:15: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Salzkammergut

00:00:18: Secrets.

00:00:19: Ich freue mich sehr über jeden, der zuhört aber noch viel mehr freu ich mich dass sich heute hier am Adterssitz und mir gegenüber sitzt die Gagsy Toastmann für mich tatsächlich legendär!

00:00:29: Ich bin heute sogar in einem Toastman Dirndl gekleidet weil für me war als ihr das Salzkammern gut kennen lieben und Schätzen gelernt habt.

00:00:40: natürlich die Adresse für Dracht.

00:00:44: Ja, das Tostmann Dirndl besitze ich erst seit dem Herbst.

00:00:49: Ich muss ehrlich gestehen, ich habe es am Ischläuf-Lomag gefunden.

00:00:53: Aber auf Anhieb hat's gepasst und heute habe ich lange überlegt ob ihr das anziehen darf und ich hoffe, ich mache Ihnen eine Freude dass Sie im Dirndle gekommen sind.

00:01:02: Lieber Gagsit Tost Mann!

00:01:03: Ich freue mich sehr, dass sie sich Zeit nehmen für mich.

00:01:06: Ich freu mich selber Ihrem Besuch und ich freue mich vor allem auch, dass das Wetter so schön ist Tostmann Dirndl, dass sie sich am Flohmarkt kraften, wo ich immer den jungen Leuten sage, wenn ihr es nicht leisten könnt.

00:01:21: Das Tostman Dirndle nimmt sie trotzdem irgendwo am Flohmarkt oder will haben oder so was.

00:01:29: Wir haben immer wieder schöne Tostmein Dirndler zu guten Preisen angeboten also eben gute für die Käufer und wir können es dann in der Firma anpassen, formen.

00:01:43: Aber Iris ist ja, glaube ich, hat gleichgepasst?

00:01:47: Ja!

00:01:47: Das sind die tollen Schnitte von meiner Mutter.

00:01:50: Die hat ja nicht die Schnitte übernommen, die immer so kaufen konnte, sondern sie hat das selbst entwickelt.

00:01:58: und ich habe mich immer auch gewundert, wir haben ja oft bei Bäuerinnenmodenschalen gemacht wo die mir ungefähr gesagt haben, welche Größen die Damen haben, die gern vorführen würden.

00:02:10: Das war bis Größte zweiundfünfzig und unglaublich wie diese großen Größen auch gepasst haben!

00:02:17: Also ich habe mich mehr oder weniger ja ins gemachte Nest gesetzt, wie das so meine Art ist... Und hab dass die Firma von meinen Eltern oder erst meiner Mutter dann von meinem Vater beziehungsweise Wenn Kinder meiner Schwester übernommen.

00:02:38: Und ja, ich habe es nie bereit.

00:02:42: Das glaube ich gerne und es ist tatsächlich so der Schnitt.

00:02:45: Der passt wie angegossen also... Ich weiß noch genau, das Standel ist ja gegenüber der Trinkhalle vor der Sparkasin.

00:02:54: Es war schon von weiten, es ist mir in die Augen gestochen und ich habe zu meiner Mama gesagt, da muss sie jetzt schnell hinschauen.

00:03:00: Wohl wissen, dass man durchaus ein Dirndl besitzt wenn man im Salzkammergut wohnt.

00:03:05: Und dann stand Größe sixunddreißig drin und eigentlich bin ich nicht wirklich... Immer ein grösses Xer-Treißig, manchmal bin ich auch ein bisschen mehr.

00:03:13: Und es war aber dann tatsächlich so... Ich hab das anprobiert und die Leitzern stehen geblieben.

00:03:17: Die haben applaudiert!

00:03:19: Ich habe gar nicht anders kennengelernt als dieses

00:03:21: Dingel zum Kaufen

00:03:22: genau.

00:03:23: Und ich muss ehrlich sagen, ich war auch fasziniert vom Rock.

00:03:26: Der hat nämlich unten wunderbare Falten.

00:03:29: Oder wie sagen Sie, ich hab's nicht

00:03:30: voll gesagt?

00:03:31: Wir sagen Säumchen und dann hat er das schwarze Kittelblech.

00:03:34: Und die Säumnchen sind ja sehr praktisch.

00:03:36: Das kann man entweder rauslassen, dann wird der Rock länger oder macht es wieder kürzer.

00:03:42: Dann macht man ein, zwei, drei Säumbchen wieder rein.

00:03:45: Also es ist ideal und im Leib selbst ist genug da drin.

00:03:49: für zwei bis drei Größen fast, dass man es erweitert bzw.

00:03:53: auch länger oder kürzer machen kann... Ja, es ist wirklich ein Quandr, dass man ein Leben lang aber nicht nur das eigene Leben lang, sondern es ist so wie eine Freundin von mir.

00:04:08: Die Christiane Unterberg sagt immer, das ist enkelgerecht!

00:04:13: Das Quand.

00:04:14: In der Tat also für mich wäre es glaube ich nichts Schöneres als wenn ihr die Chance hätte, dass sich eins erben dürfte.

00:04:21: Meine Mama ist aus Bayern und hat tatsächlich auch die Liebe zum Dirndl entdeckt durch mich im Saal.

00:04:31: Ja, wir sind aus Bayern schwaben und jetzt ist es wieder ein bisschen populärer.

00:04:36: Dass man sich eine schöne Tracht kauft aber wo ich jugendlich war... Aber da war's tatsächlich.

00:04:46: also jetzt zirkt wirklich jeder zum Oktoberfest wieder gerne Dirndl an Aber vor zwanzig Jahren, fünfundzwanzig Jahre ... Ja, wahrscheinlich in der Heißusseite.

00:04:56: Aber wenn man halt vom Land kam, ist man halt zum Oktoberfest dann ...

00:05:00: Die vom Land wollten ja städtisch auftreten und die von der Stadt wollten eben eine Verbeugung dem Land gegenüber den Gastgebern, die wollten dann im Dirndl auftreten.

00:05:10: Dann haben wir fast erkannt, wenn wer im Dirnndl war, ah!

00:05:14: Die kommt wahrscheinlich aus Wien, aus Linz, aus München?

00:05:19: Und die Einheimischen haben dann oft aktuelle Mode, manchmal war es auch ein bisschen verspätet.

00:05:30: Also das ist ganz

00:05:32: interessant!

00:05:33: Wenn Sie vorhin von Ihrer Mama ja sprachen mit den tollen Schnitten – ich glaube sie sind fast groß worden in der Schneiderreihe oder?

00:05:40: Zumindest steht das über die Geschichte.

00:05:42: Da gab es die Singer-Nähmaschine, an der wurde angefangen zum Nähen und dann gab's die ersten Mitarbeiter.

00:05:48: Dann haben sie unfassbar viele Dirndl in den Sechzigerjahren produziert – viertausend im Monat?

00:05:53: Aha!

00:05:53: Das weiß ich gar nicht.

00:05:54: Aber wann war das?

00:05:56: In den Sechszigerjährigen?

00:05:58: Da

00:05:58: haben sich die Eltern schon fermemäßig getrennt.

00:06:01: Ich hab das so mitgekriegt als Kind Zwei Zugänge zur Wirtschaft.

00:06:08: Ein sehr weiblichen Zugang, die Mutter hat immer... Sie haben mir anscheinend sehr viel Gesetze über Tostmann in den

00:06:16: zwei

00:06:17: Stunden vorher oder einen Tag ungefähr.

00:06:21: Ja

00:06:21: ganz spontan haben sie mir die Zeit

00:06:23: geschenkt?

00:06:24: Es geht spontan immer am besten.

00:06:27: aber jedenfalls war der Zugang von meiner Mutter, die hat immer gesagt nicht lieber ein Dirndl in neun Tagen als neun Dirndls an einem Tag.

00:06:37: Und mein Vater hat immer gesagt, das muss viel raus und man muss Märkte erhobern.

00:06:41: Man muss die Konkurrenz ausschalten.

00:06:43: Es war eine männliche, eigentlich eine Sprache eines Soldaten.

00:06:50: Bei der Mutti war es eine Sprach der Pflege, der Liebe, der Beständigkeit... Die Eltern haben sich ... viel und gut verstanden in Bezug auf Ästhetik, in Bezugs auf Handwerk.

00:07:05: Aber im Bezug an Firmen war es sinnvoll und wie man eine Firma führt und welche Ziele man hat – da waren sie sowas von gegensätzlich, dass ich gesagt habe jetzt trainieren wir uns firmermäßig.

00:07:19: du machst deine Firma nach deinen Vorstellungen und mein Vater die Firma nach seinen Vorstellern.

00:07:25: und dann hat er ihm zwei Firmen gegeben.

00:07:28: Das war in den frühen sechziger Jahren, das habe ich jetzt vergessen und es war... Aber man kann nachschauen.

00:07:36: Es steht eben auf der Web.

00:07:38: Ja, sie haben eine tolle Chronik online.

00:07:41: Genau!

00:07:42: Und jedenfalls habe die zwei Firmen allsinnigerweise von meinem Vater hat Tostmann Trachten gegessen oder von meiner Mutter Trachten tost, man kein Mensch und nicht einmal wir haben genau gewusst.

00:07:56: Who is who?

00:07:58: Aber das hat lange gedauert diese zwei Firmen mit den zwei unterschiedlichen Zugängen zum Stil zu den Zielsetzungen aber mit gleichen Modellen, mit sehr ähnlichen Modellen.

00:08:13: Und Sie waren dann die Frau, die das wieder zusammengeführt

00:08:16: hat?

00:08:17: Ja!

00:08:19: Ich mache hier nie etwas gezielt, sondern ich lass alles so auf mich zukommen.

00:08:24: Und ich suche nur nicht – ich finde nur!

00:08:28: In meinem Leben habe ich so viel gefunden, dass ich gar nicht alles realisieren kann was so auf sich zugekommen ist.

00:08:35: Aber die Firma von meiner Mutter habe gleich übernommen nach dem Studium oder bin eingestiegen bei ihr und zehn Jahre später wird es dann übernammen.

00:08:46: Das war schon früher, ist aber wurscht.

00:08:49: Und bei meinem Vater war es ein bisschen mit Hindernissen verbunden und mit ... auch Kränkungen leider Gottes.

00:08:58: Und die habe ich dann im Jahr ... nach dreiundachtzig, fünfundachtzig übernommen und zusammengeführt.

00:09:05: Das war eine Leistung!

00:09:07: Oh ja sicherlich.

00:09:08: Vor allem vor vierzig Jahren sind sie da von jedem So ernst genommen worden?

00:09:14: Wahrscheinlich mit ihrer... Ich

00:09:15: wäre von niemanden ernst genommen, wenn ich da runter...

00:09:19: Ich denke heutzutage muss sich die Frau noch behaupten.

00:09:24: Ja ja, wir werden halt so hingestellt, so ein bisschen als dummerl und ich finde das auch ganz okay.

00:09:34: Ja, so eine ihre Freude haben die Männer auch.

00:09:39: Aber es war schon so dass die Branche dir wirklich sehr nett war.

00:09:43: Die waren alle sehr nett, aber die haben dann gesagt, wie gesagt, wir führen uns... Wir gehen wieder zusammen und wir bleiben mit der Erzeugung in Österreich und erzeugen nicht im Ausland wo es billiger ist.

00:09:57: Die haben dann immer gesagt, die Frau hätte Volkswirtschaft studieren sollen und nicht Volkskunde weil ich habe ja nicht Wirtschaft gemacht sondern Kulturethnologie.

00:10:08: So schön heißt, wie ich sage immer Volkskunde.

00:10:11: Das ist leichter zu sagen und die wird das nicht schaffen.

00:10:17: Wir waren uns auch nicht sicher ob wir das schaffen, ob diese Entscheidung rechtig ist oder ob man das mit der Familie besprochen hat, mit dem Mitarbeiter gesagt, wir wären alle nicht reich mit diesem Konzept.

00:10:31: aber es ist eine schöne Arbeit, die einen ausfüllt und wo man eigentlich auch glücklich ist.

00:10:37: Und die Mitarbeiter haben auch, wie gesagt ... und die Lieferanten sowieso.

00:10:45: Die Kunden waren eigentlich auch glücklich.

00:10:48: Da hab ich dann immer ... Das ist keiner sehen nicht wahrscheinlich.

00:10:52: Unsere Kunden sind reich.

00:10:54: Und wenn sie wieder bei uns einkaufen und rausgehen, da sind sie nicht mehr reich aber dafür glücklich!

00:11:00: Also so war morgen ... Ja, genau.

00:11:04: Winnwin würden die Männer sagen?

00:11:08: Und das hat sich glaube ich bis jetzt gehalten und meine Tochter hat das Gott sei Dank dieses Konzept auch übernommen dass wir alles im eigenen Haus also nicht alles natürlich aber unsere Dierndl werden hier in Säweichen erzeugt.

00:11:24: Wir haben natürlich im Geschäft, im Detailgeschäft auch Handelsware von Loden frei.

00:11:31: Ich weiß jetzt gar nicht.

00:11:33: Ich bin ja schon im XXIII-Jahr nicht mehr tätig, praktisch tätig sondern ich schnuppe nur und ich darf meinen Kunden erwarten müssen.

00:11:43: Darf ich mit den Kunden plaudern?

00:11:46: Und dann werde ich noch nicht fahrt was auch ganz gut ist und die Mitarbeiter tolerieren mich auch meistens Und so geht das ganz gut.

00:11:56: Und ihnen bleibt wird auch nicht Vater, dann haben wir schon wieder ein Win-Win!

00:12:00: Aber mir wirklich bin ich Vater!

00:12:03: Aber das ist ja der Schöne also... Ich muss sagen, ich liebe Menschen die was mit Leidenschaft tun und ich kann mich so nachvollziehen in des dass sie sagen Sie haben sich nie so viel Gedanken gemacht, sondern haben einfach Genossen was auf sie zugekommen ist.

00:12:19: Ja, tun Sie das auch?

00:12:20: Ja,

00:12:20: ein wenig

00:12:21: so!

00:12:21: Weil diese Konzepte die dann nicht aufgehen und so...

00:12:25: Und wenn ich wer fragt nach meine Ziele in fünf Jahren da werde ja fast nervös weil ich mir denke der Moment ist eigentlich gerade gut und...

00:12:33: ...und fünf jahres Ziele das haben wir im Kommunismus und es geht ging ja leider Gottes immer wieder daneben.

00:12:39: Und auf sie kam ja tolle Sachen zu.

00:12:41: Was folgten Ihnen ein?

00:12:43: Ich hätte zum Beispiel die Vivian Westwood.

00:12:46: Also ganz toll war diese Dirndlausstellung im Mama-Schlüssel in Bad Ischel vor ein paar Jahren und da habe ich eine wahnsinnig tolle Führung gehabt, muss ich auch sagen vom oberösterreichischen Kultur, vom Land OBERÖSEREICHES.

00:13:00: Hat die Däckler

00:13:00: Westwood?

00:13:01: Ja!

00:13:02: Und die hat das extrem toll verkauft und zuvor habe ich es ehrlich gesagt gar nicht gewusst weil die Vivien Westwood hat glaube ich einen österreichischem Mann gehabt.

00:13:11: Ja,

00:13:12: ja.

00:13:12: Und es gibt deine Zusammenarbeit mit

00:13:14: Tostmann?

00:13:15: Kann ich nicht alles wissen, aber da war schon lange nicht mehr in der Firma.

00:13:18: Wirklich!

00:13:19: Und die Techia Weißengover mit, wo sie die Führung gehabt haben... Die hat ihre Dissertation auch Volkskundlerin über Tostman gemacht.

00:13:30: Wussten Sie

00:13:30: das?!

00:13:31: Das

00:13:31: hat sie erzählt in der Führerung.

00:13:34: Ah,

00:13:36: die hat's nicht leicht jetzt im Schlossmuseum.

00:13:42: Da sind so viele unterschiedliche Menschen, die entscheiden.

00:13:48: Das ist auch das, wo ich mir denke bin – ich freue mich, dass ich nicht abhängig bin von Entscheidungen und Politikern, von wohlhabenden Menschen oder von übergescheiten.

00:14:01: Ich kann es selbst entscheiden!

00:14:03: Und mit der Vivian Westwood?

00:14:06: Ja, das war eher ein Zufall.

00:14:09: Wir fanden das.

00:14:10: Aber jedenfalls ... Ach so, ja klar!

00:14:13: Konrad Martner Symposium.

00:14:14: Der Konrad Martin ist fast ein Heiliger bei uns in Asi.

00:14:20: Sagt Ihnen der Konrad Mautner was?

00:14:23: Also die Mautnersinnen aus See, und da gibt es verschiedene Mautener und Mautnermarkov.

00:14:27: Aber dadurch, dass ich ja kein Geburtiger-Auseherin bin habe ich manchmal lücken.

00:14:32: Ich hab eine tolle Soufflöse, die Andrea Schupfer.

00:14:34: Die hilft mir oft an die fehlenden Puzzleteile zusammenzusetzen.

00:14:39: aber den Konrad-Mautner selbst kenne ich leider nicht.

00:14:42: Ja das ist schon lange verstorben.

00:14:45: Schon vor... Meinerzeit, aber das war eine ganz lange Geschichte.

00:14:52: Die Familie Mautner der Vater vom Konrad ist mit dem Leiter Wagerl von Tschechien glaube ich.

00:15:00: Das hätte man genauer anschauen sollen, aber jedenfalls in zur Zeit der Monarchie nach Wien gekommen hat hier im Auftrag seiner Eltern ein kleines Industrieunternehmen aufgebaut, hat gut geheiratet und vier Kinder in die Welt gesetzt.

00:15:20: Und in der Zeit einen Textilimperium aufgebaut – Die Arbeitslosen vom Mariental sagt Ihnen das

00:15:29: vielleicht?

00:15:30: Ja, das habe ich schon gehört!

00:15:31: Das war eine der ersten soziologischen Studien über Arbeitslose.

00:15:38: auch zum Mautner Imperium gehört.

00:15:40: Aber das gehört jetzt nicht zu unserem Thema, haben wir nur gedacht, weil es war eine wichtige wissenschaftliche Arbeit.

00:15:48: Irgendfalls hat er dieses Imperium aufgebaut und gesellschaftliche Kontakte auch aufgebaut.

00:15:55: Und unter anderem die Sommerfrische, die damals sehr aktuell geworden ist, In der Nähe von Wien, die waren dann in Gersthoff.

00:16:08: wenn ich nicht ehre haben sie das ein Schlösserl gekauft.

00:16:14: Das gehört jetzt zum Markt und Museum für angewandte Kunst.

00:16:18: da gibt es immer sehr gute Anstellungen.

00:16:20: aber Sie haben auch im Aussee ihre Sommermonate verbracht Kinder, die Buben durften dann immer schon Lederhosen tragen und Steirer glanseln.

00:16:31: Hingegen die Mädchen am Anfang, die mussten immer noch städtisch – wie sie es halt gehört für Mädeln aus gutem Haus – mussten also städtsch auftreten.

00:16:42: Und zwei Buben haben so einen Kontakt zu den Einheimischen gehabt zu einem Guten das beide eigentlich nicht einsteigen wollten in die Firma vom Vater.

00:16:52: der Stefan der Ältere hat dann sich schon bereiterklärt einzusteigen.

00:17:02: Der Konrad hat versucht, sich dem mehr oder weniger zu verweigern und hat auch sehr gut wiederkeiratet, assimilierte Judenwand ist und hat angefangen zusammenbäuche, Lieder, Volksweisen und auch Drachten Und hat aber irgendwie gesucht auch Menschen, die das theoretische Wissen haben zu diesen ganzen Sachen und ist dann ans Volkskundemuseum herangetreten an des Wiener.

00:17:38: und hat gebeten, dass die ihm irgendwie beistehen.

00:17:41: Und die haben ihn dann gesagt, na also gleich nach Graz gehen?

00:17:44: Da gibt es den Professor Gehram, der über den Erdzeit-Zogiohan mariert!

00:17:49: Das wird jetzt eine lange Geschichte machen.

00:17:51: Ich seh ja super gerne zu...

00:17:54: Also er soll sich auch der Victor von Gehramp heranmachen, der leitet das damals schon Volksvolle Museum oder er war nur Forscher und hat über einen Erdzeitzogiohang geforscht.

00:18:07: Jedenfalls ist der Mautner zu ihm, hat ihm seine Sammlung vorgestellt und daraus ist eine sehr innige Freundschaft.

00:18:15: Und auch eine wissenschaftlich, glaube ich, kann man nicht einmal sagen, eine fachliche Zusammenarbeit entstanden.

00:18:25: Der Gwornrad-Mautner ist dann relativ früh nach dem Krieg gestorben.

00:18:30: Ich glaube, dass er irgendwie etwas ... Es wollten diese zwei Männer, Gerham Maudner noch ein steirisches Trachtenbuch herausgeben und das war dem Maudener nicht mehr möglich.

00:18:42: Und der Victor von Gerham hat dann gesagt, er ist es seinem verstorbenen Freund.

00:18:47: Schuldig!

00:18:48: Und da gibt es steirische Trachtenbuche heraus und das steirige Drachenbuch ist insofern sehr wichtig als es wirklich fast eine Bibel für uns Drachtler ist.

00:18:59: Drachtlar klingt jetzt so blöd für Drachten Liebhaber und Vertrachtenforscher.

00:19:06: Da wurde dieses steirische Trachtenbuch herausgegeben, nicht auf einmal sondern ich glaube in mehreren Abschnitten immer wieder dickere Hälfte auch mit finanzieller Unterstützung von der Verwitteten vom

00:19:22: Herrn Mauthner.

00:19:24: Von Mauthna.

00:19:25: Konrad?

00:19:26: Danke!

00:19:27: Konrad sprach die Frau Mama.

00:19:31: Dann muss ich dir jetzt sagen, also eben Konrad Mautner-Wichter von Gerra.

00:19:38: Der Mauten ist irgendwie im Vergessenheit geraten während der Nazizeit.

00:19:43: Irgendwie ist er...

00:19:45: Bewusst wahrscheinlich?

00:19:46: Er ist wirklich bewusst weil Juden die sich für den Tag interessieren waren in der Nazi Zeit.

00:19:55: Tabu beziehungsweise hat man ja als hätte Mann jude ja keine Trachtagen dürfen, wenn es nach den Nazis gegangen wäre.

00:20:06: Aber da haben sie sich Gott sei Dank auch nicht durchsetzen können.

00:20:10: An jeden Fall ist das ziemlich in Vergessenheit geraten.

00:20:16: und die Ausseher der Lutz Maurer... Das ist jetzt wieder eine andere Geschichte.

00:20:23: Aber bin ich richtig in der Annahme, dass diese steirische Trachtenbibel ... Da sind doch die Schnitte drin oder?

00:20:29: Und da sind auch die regionalen Dirndl drin.

00:20:32: Ist das

00:20:32: das?

00:20:32: Nein, das ist nicht so.

00:20:34: Das sind später die Mappen, die dann rauskommen.

00:20:37: Na na na na!

00:20:39: Das ist wirklich die Bibel.

00:20:41: Da ist nichts Praktisches drinnen.

00:20:44: Es ist ungeheuer die Quellen aber jedenfalls der Lutz Maurer, der es wieder insofern bekannt als er ihn Aus See-Serve und im ORF sehr gute Filme über die Berge gemacht hat, Land der Berge.

00:20:59: Und es gibt auch ein Film vom Lutz Maurer und von mir... Aber das ist wieder Art und Geschicht.

00:21:07: Jedenfalls hat der Lutz Wauer gesagt, wir müssen ein Konrad-Mautner-Symposium machen damit er wieder bewusst sein kann.

00:21:17: Und die vier Kinder vom Konradmautner sind ja auch in Österreich.

00:21:22: Ein Großteil der Familie ist leider nicht mehr in Österreich, die sind umgebracht worden.

00:21:28: Zum Teil weiß man nicht einmal wo zum Teil ... wusste man schon relativ genau, also es war ganz wichtig für den Lutz.

00:21:37: Und dann hat er gesagt, er hätte ganz gern internationale Modeleute auch die einen Zugang zu Mautner Geschichte haben.

00:21:46: und ich habe gesagt du kennst doch die Vivi Investor.

00:21:48: oder ich glaube nicht.

00:21:49: das ist ich kenne wie so kommst du da.

00:21:51: aber dann hat der mal gesagt weil sie erwartet ja unterrichtet in Wien und da war schon irgendeiner Kontakt.

00:21:57: aber ich vergesse alles ich hab ja schon damals alles vergessen.

00:22:02: Irgendwie konnte ich es erreichen, dass die Vivien Westwood und der Andreas Kronthaler – das war jetzt der ehemalige Schüler von der Vivian Westwood in Wien.

00:22:14: Und

00:22:14: später Ehemann?

00:22:15: Und später ehemann, dass sie zugesagt haben für diesen Kongress Konrad Mautner.

00:22:22: Das war in einer Zeit, wo die Tracht immer so ... Zeiten hat, wo es einmal mehr beliebt ist.

00:22:29: Einmal weniger, einmal abgelehnt als altvaterisch und dann wieder hochgejubelt also ja regional wichtig und handwerklich.

00:22:40: Also das gibt's immer dieses auf-und ab!

00:22:43: Und das war gerade in einer Zeit, wo die Tracht als verstaubt und eigentlich völlig nicht mehr aktuell beurteilt wurde.

00:22:55: Und dann hat sie die Diskussion gegeben, nach sich und da waren wir also fünf oder sechs Leute am Podium und alle haben geschimpft über den Tracht.

00:23:05: das ist so rechts und so verstaubt und furchtbar und man soll sich gar nicht mehr damit beschäftigen.

00:23:11: Und die Vivien Westwood war auf dem Ampodium und immer hat Andreas ihr Übersetzteilei sehr heimlich.

00:23:17: Und so hat er dann immer wieder den Kopf geschüttelt.

00:23:20: Jedenfalls am Ende war es so, dass die Westwood und ich ungefähr die gleiche Meinung hatten bei der Diskussion.

00:23:27: Das ist etwas zeitloser, das ist toll und man soll die Tracht nicht so beurteilen wie das damals gerade üblich war.

00:23:39: Und sie hat dann den Satz gesagt, würde jede Frau eine Tracht tragen.

00:23:43: Gibt es keine Hesslichkeit mehr auf dieser Welt?

00:23:46: Bumm!

00:23:46: Es waren sehr viele Journalisten da und die haben das beschrieben und es ist ununterbrochen auch in der Presse irgendwie zitiert worden.

00:23:56: Das war fast über Nacht dass die Tracht plötzlich wieder eine Aufwertung erfahren hat bei den jungen Leuten Die Westwurte Andreas Die Anna war meine Tochter, war damals mit.

00:24:11: Wir haben uns gleich sehr gut verstanden obwohl wir sprachlich eigentlich Schwierigkeiten hatten.

00:24:18: aber wenn die Chemie passt brauchen wir eigentlich die Sprache nicht und wir sind dann gleich essen gegangen miteinander.

00:24:25: das hat alles sehr gut funktioniert.

00:24:31: Was haben Sie denn eigentlich gefragt?

00:24:34: Weil so vieles auf sie zukommt.

00:24:35: Sie haben gesagt, Sie haben sich oft gar nicht so genau Gedanken gemacht und dann habe ich gefragt was denn so auf sie zu kommt beim Akam oder wie weil man natürlich von dieser Toastmann-Westernverbindung sehr gerne liest.

00:24:50: Naja das liest wir gern, weil das irgendwie perverse ist fast!

00:24:54: Ja also man glaubt es sind krasse Gegensätze.

00:24:57: aber Was ist das gleiche Handwerk?

00:25:04: Sie konnte relativ gut nähen, auch nicht so gut.

00:25:08: Und ich überhaupt nicht!

00:25:10: Aber es war der Zugang zum ökologischen.

00:25:16: Der Zugang nicht gegen diese Wegwerfphilosophie.

00:25:20: Philosophie kann man gar nicht sagen, Wahnsinn... Ein Gespür für das Historische und fürs Verbinden von historischen auch anderen Kulturen.

00:25:34: Wir haben uns sofort sehr gut verstanden, dann haben wir diesen Botschafter der Tracht in dieser Zeit entwickelt wo man gesagt hat wir müssen irgendwie zeigen wie toll eigentlich dieser Stil ist und zu unserer Kultur gehört.

00:25:52: Wir zeichnen jetzt Leute, die sich verdient haben bei der Tracht.

00:25:59: Einerseits im Bezug auf etwas mehr traditionell oder mehr avantgardistisch.

00:26:09: Die zeichnern wir alle zwei Jahre aus als Botschafter der Trachten und da haben wir gesagt ... Dann sagen wir, das eine ist der Vivian Westwood-Preis für die, die einen avantgardistischen Zugang haben zu diesem Stil und das andere ist der Konrad Magnerpreis.

00:26:28: Für die, den mehr einen traditionellen Zugang kamen.

00:26:32: Und dann haben wir eben die Vivien Westwood gefragt ob sie unter Andreas den Preis annehmen würden?

00:26:39: Und die haben ja gesagt... Und das waren dann die Preisträger.

00:26:44: Das waren erst die dritten oder vierten von dieser Geschichte, die bringen jetzt die Zeiten durcheinander... Aber auf jeden Fall ist es ganz wurscht!

00:26:52: Ja, das Ganze gar nicht.

00:26:54: Es hat natürlich Ihnen extrem geholfen wahrscheinlich mit den Drachten oder einfach wieder aus diesem verstaubten Image rauszukommen?

00:27:02: Nein, es hat uns nicht zugekaufen, weil viele haben gesagt man soll sich nicht so... Was soll nicht so kräftig sein?

00:27:10: Wir sind nicht kräftlich, wir sind überzeugt davon.

00:27:13: Also alle Trachtenträger haben das nicht so gut gefunden!

00:27:17: Nein, nein, nein... Aber ich

00:27:19: glaube Sie haben sie sowieso nicht... Ja genau, danke!

00:27:23: Ich war gerade so an die

00:27:24: Elben, wenn man überzeugend ist, da werde ich vor allem beherrscht auf Sie vernachlässigen und man darf wirklich... Man muss sogar gegen den Strom manchmal schwimmen.

00:27:35: Es hat uns Es hat uns freundschaftlich geholfen.

00:27:40: Es ist eine sehr gute Beziehung daraus entstanden und die Zusammenarbeit ist eigentlich erst später entstanden, weil die Vivi in Westfurt und Andreas haben hier mal Fähre gemacht und dann sind sie da hergekommen.

00:27:54: Anonymen kann man nicht sagen ohne Anmeldung und haben sich unsere Ausstellung angeschaut und dann haben es gefragt ob wir nicht einmal zusammen Kollektion machen können.

00:28:06: Wir haben gesagt, ja schon.

00:28:08: Aber verkaufen kann man es nicht bei uns!

00:28:10: Das ist ein anderer Stil.

00:28:14: Ja sie wollen's eh nicht aber sie sind ganz lustig und so ist das dann entstanden dass einige Modelle hier gemacht werden sollen.

00:28:21: Und wir haben uns auch taggut verstanden und verstehen uns bis heute gut.

00:28:27: Bei diesem Botschafter der Tracht war das Schöne Emilia Flögepreis haben die zwei bekommen und den Konrad Mordnerpreis hat die Goldhaben-Opfer die Martina Püringer gekriegt.

00:28:43: Und das sind erst zwei solche Gegensätze, die haben sie auch wieder so gut verstanden.

00:28:48: Dieses Zusammenführen von Gegensätzen und von unterschiedlichen Stolmungen – das macht mir schon immer große Freude gemacht!

00:28:57: Meistens war ich auch diesbezüglich erfolgreich... Ist das jetzt ungefähr rübergekommen?

00:29:03: Ja,

00:29:04: ich finde schon.

00:29:04: Also es ist eine tolle Geschichte der man gerne zuhört

00:29:08: und

00:29:08: natürlich in all den Jahren gibt's halt viel zum Erzählen und ich glaube dass darf man auch erzählen.

00:29:16: Wir haben sie ja nicht verheimlicht!

00:29:19: Und es sind halt tolle Dinge die... Sie sich einfach danach geben haben.

00:29:23: und wenn da viel mehr daraus war als nur eine Kooperation, sondern eine tolle Freundschaft?

00:29:27: Eigentlich ... ja es hat die Chemie gestimmt.

00:29:30: So wie jetzt mit Helmut Lang, da hab ich mir gedacht, da hat sofort die Chemies gestimmt!

00:29:35: Da waren noch gar nicht berühmt oder bekannt.

00:29:38: Ich habe gesagt toll wird was der für einen Zugang zur Mode und auch zerdracht hat und zum Material Und das hat auch sofort gestimmt.

00:29:49: Er hat in Wien angefangen, ist dann wirklich ... Das sind schon Vaterpässe, die Wiener und die Branche.

00:29:58: Ja, die

00:29:58: Brange ist ganz

00:30:02: hart glaube ich!

00:30:04: Ich zeige Ihnen nachher schöne Bilder.

00:30:08: Also Purismus pur, er hat immer ganz schlichte Formeln genommen Und da haben sie halt einige aufgeregt, aber er war ein Philosoph auch.

00:30:17: Die Kortolariereihe sagte ihnen nichts über sein Lieblingsmodel und dann haben sie ihn rausgespissen.

00:30:25: Dann ist er nach Paris gegangen, da hat er großen Erfolg gehabt.

00:30:29: Und dann ist er ausgestiegen und lebt jetzt in New York als Philosoph.

00:30:35: Aber mit dem hatten Sie auch eine tolle Zusammenarbeit?

00:30:38: Na, überhaupt keine.

00:30:39: Aber die Chemie hat gestimmt?

00:30:41: Nein, weil der ist ja dann sofort nach ... Den haben sie so rausgepissen, sofort oder relativ schnell nach Paris.

00:30:49: und das ist jetzt die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst seine Ausstellung.

00:30:55: Er hat seine Modelle schon vor fünfzehn-zwanzig Jahren ans Markt gegeben.

00:31:03: Die haben das auch nicht, die haben das immer im Keller lassen.

00:31:06: Also die Oesterreicher sind schon ... So wie wir ja das erste Opfer vom Hitler waren, wir hatten keinen überhaupt nix dafür.

00:31:16: Der hat uns

00:31:17: vereinnahmt.

00:31:18: Ja.

00:31:19: Und wie wir gestanden sind heil Hitler!

00:31:22: Was sagt dann keiner mehr?

00:31:25: Okay, jetzt komm' ich noch mal zurück.

00:31:27: In Zevalki hat bei der Abstimmung eine Stimme gegen ein Hitler gegeben und nach dem Krieg war jeder diese eine Stimmen in Zevarki.

00:31:37: In Alterssee gibt's sogar einen Buch über die Nein-Stimme von Altersse.

00:31:41: Wirklich?

00:31:41: Weil das war eine Dame, die tatsächlich so mutig war und aufgestanden ist... Einer hat mir da

00:31:46: gehabt,

00:31:46: ne?

00:31:47: Ja!

00:31:47: Ich kann Ihnen das Buch zusägen.

00:31:48: Und wem müssen das Buch...?

00:31:50: Mhm, also die Nein-Stimme von Alter aus sie heißt's.

00:31:53: Aber ich muss jetzt leider am Hut kassen

00:31:55: ... Wer war denn die Dame?

00:31:57: Es liegt auf meinem Nachkasten

00:31:58: des Buches

00:31:59: und ich hab es aber noch nicht.

00:32:01: Kennen Sie das?

00:32:02: Ich habe ein paar

00:32:03: Bücher auf dem Nachkastend wie unbedingt da oder in Wiel.

00:32:08: Ja!

00:32:09: Und die machen wir unbedingt lesen.

00:32:12: Das Leben ist zu kurz im Grunde.

00:32:15: Und man kann versuchen dann ... Man kann nicht alles lesen, man muss dann versuchen ohne Worte das zu packen.

00:32:24: Ja, ich habe eine liebe Freundin, die hat mir erzählt von einer Einstimme der Alterssee und daraufhin haben wir das Buch gekauft.

00:32:30: Interessant!

00:32:33: Ist es Ihnen

00:32:34: so?

00:32:34: Weil die Schule ist ja auch verrufen gewesen, die Hötel oder Högel oder wie auch der Kassen der Direktor.

00:32:43: Aber das ist ja nicht unser

00:32:44: Thema.

00:32:45: Das ist natürlich

00:32:47: schon immer wieder... Ja,

00:32:49: natürlich ist die Tracht

00:32:51: schwer belastet und ich weiß wie die Eltern das neunundvierzig gekründet haben.

00:32:56: Die Leute sagten ihr seid zehn Jahre zu spät?

00:33:00: Und da hat die Mutter gesagt nein was kann die Trachten dafür dass sie missbraucht wurde und hat ganz bewusst auch gezeigt Im Grunde nichts mit den Nazis zu tun hatte, dass sie sich dann drauf gesetzt haben.

00:33:16: Das wissen wir aber gerade.

00:33:18: im Salzkammergurt war es ja auch der Stil der Sommerfrischler, die Archistokarten auch, aber auch der jüdischen Sommerfrischer und meine Urgroßeltern, die haben sich hier als Sommerfrischer ein Haus unten bei der Promenade angeschafft.

00:33:37: das heißt Sie haben's geerbt In den Saarienwiesen und ein paar hundert Wetter weiter ist dann eine Winnavilla gebaut worden von dem Paulix.

00:33:49: Eine Paulik, die Tochter war mit einem Flöge verheiratet und das wiederum war der Bruder von der Emiliaflöge.

00:33:57: Und so kamen die Emilia-Flüge und er klimpt auch in diese Gegend und so entstand auch eine Freundschaft zwischen meiner Großmutter.

00:34:07: Und Flöge klimpt im Sommer am Attersee.

00:34:11: und so ist meine Mutter auch als mehr oder weniger bürgerliches Kind in einen Kreis reinkommen, der absolut künstlerisch und avantgardistisch war.

00:34:25: Da hat sie sich schon mit zwölf Jahren sehr dafür interessiert nicht in die Schule zu gehen – sie hat die Schule gehasst!

00:34:33: Sondern eine kunstgewerbliche, da muss man noch sagen, so kunstgewerblich.

00:34:38: Heutzutage ist Kunstgewerbe fast ein Schimpfwort, weil da gibt es ja so viel Kitsch!

00:34:44: Eine kunst gewerbliche Ausbildung zu machen am Stubenring und da waren die ganzen Professoren, waren Mitbegründer der Wiener Werkstätten.

00:34:54: Das ist aber jetzt auch eine andere Geschichte, aber auch sehr spannend, muss ich sagen.

00:34:58: Und ich durfte noch kennenlernen die Helene Kleemt Nicht von der Emilia Flöge.

00:35:05: Und auch die ... Wie waren die Verwandte?

00:35:11: Das ist immer so schwierig, also dem Emilia-Flöge war die Schwester vom Paulikschwiegersohn.

00:35:17: Aha!

00:35:18: Von den Schreiners.

00:35:19: Die Schreiner sind wiederum verwandt mit dem Pauliks und haben ein kleines Bauernhäuschen direkt neben.

00:35:26: Da nehmen wir ein Haus meiner Urgoseiltern gehabt und dort haben meine Eltern die erste Werkstatt gehabt, weil die Schreiner nur im Sommer waren.

00:35:36: Im Winter nicht.

00:35:37: Und da war das Haus sozusagen frei gestanden.

00:35:41: Nur die Mitzi-Schreiner, unsere Tante Mitzi, die auch bei den wiederverstehenden Koffer täteten.

00:35:51: Das ist ein schönes Geschehen, die muss ich dort sein.

00:35:54: Ich fahre da über den Brückstauschspieler und war mit der Katharina Schratt befreundet.

00:35:58: Ja das sagt man was natürlich!

00:36:01: Und war mit einer Katharina Schradt befreündet.

00:36:04: und daher wurde diese Katharina Schlattern auch auserwählt zur Taufpartin von der Tante Mitzi Schreiner.

00:36:11: Und wie sie dann älter war, war ein bildschönes Mädchen.

00:36:14: Ist die Katharina Schradt hier eine Spielerin?

00:36:17: War und das nicht aber ausüben durfte in Österreich.

00:36:20: Die ist da immer nach Monaco gefahren mit der hübschen Taufkantie aus den Sechzehn, Siebzehn-Auchzehn Vermögen verspielt, wurde beobachtet von einem Medici.

00:36:34: Grafen Medici!

00:36:36: Der sich gedacht hat um das muss eine gute Partie sein diese junge Frau und hat sich an die herangemacht Und die Witze schreien.

00:36:46: er hat sich wieder gedacht ah Medici das ist ein guter Name.

00:36:51: und so haben sie zueinander gefunden geheiratet Und sie sind dann draufgekommen, dass beide kein Gott gehabt haben.

00:36:58: War aber eine sehr glückliche Ehe!

00:37:00: Sie haben sich geliebt und er ist mir sehr froh gestorben.

00:37:03: Und sie ist dann vereinsamt und hat zum Saufen angefangen... ...und eine Figur hätte noch den anderen gebraucht etc.

00:37:13: Und da haben die Eltern das Haus wo sie dann über gehauchten und getrunken hat gemietet für uns, für die Werkstatt.

00:37:24: Und die Tante Mitze, die ja sehr geschickt war, hat dann der Mutter geholfen beim Weben.

00:37:30: Beim Erkenntnemachen so.

00:37:32: Hat aufgehört zum Rauchen und aufgehört zum Trinken.

00:37:36: Da hab ich auch gesehen wie wichtig das ist für Menschen dass man eine Aufgabe hat, dass man gebraucht wird, dass sie Anerkennung hat.

00:37:46: Dann ist die Tantimitze im Sommer da war sie eben schon wieder die Schönheit aber ein bisschen älter.

00:37:53: Also dann das Erbe ihrer Topfpartin angetreten, der von der hat nämlich schöne alte Trachten geerbt und Schmuck.

00:38:02: Die Trachten angelegt und den Schmucks sich vor das Häuschen gesetzt und hat die vorne im Sommerfrisch langgesprochen und gesagt sie sollen doch reinkommen hier werden so schöne Trachten gemacht.

00:38:18: Das liebendige Motto vor der Tür?

00:38:20: Ja, sind dann die Leute reinkaufen.

00:38:23: Und da hab ich auch gesehen wie wichtig PR ist.

00:38:26: und tut Gutes und spricht darüber.

00:38:30: Wie geht er tut Gute und

00:38:32: spricht drüber

00:38:33: oder tut Gtes und lasst den anderen drüber sprechen und wer nicht wirbt, der stirbt.

00:38:41: Also weil sie zuerst gefragt haben, Sie haben als Kind die Nähstube... Erlebt.

00:38:48: Das vom Nähen und vom Kettemachen habe ich zwar immer was gesehen, aber...

00:38:52: Hat sie nicht interessiert?

00:38:54: Interessiert!

00:38:54: Ich hab zwei linke Hände gehabt.

00:38:56: Die war befreit dann vom Handarbeiten weil ich die Handarbeitslehrerin zur Raserei gebracht habe, weil ich nichts zusammenbracht habe.

00:39:04: Und ich war ein gutmütiges Kind, ich war nicht störig Aber das hat mich alles sehr interessiert.

00:39:12: Und ich habe auch mit der Dantemize viel gesprochen und viel erfahren, und die haben ja auch diese ganzen Künstler wie einer Werkstättenkünstler sowohl die Textilkünstlern als auch die anderen Taschner, die Taschener-Puppen waren, da haben sie dann die Puppenspiele gehabt.

00:39:30: Auch hier wurde Lein der Arte gespielt und die haben sich mit den Einheimischen auch relativ gut verstanden, relativ.

00:39:38: Die Wiener Gruppe war nicht so offen zu den Einhämmischen wie die Linzergruppe meiner Familie.

00:39:45: also die Promenade das war sozusagen eine Spende am See, die Prominate Eine Spende von dem Linzer Willenbesitzer.

00:39:54: Die haben gesagt, na wir geben nix her von unserem Grund.

00:40:00: Da musste dann die Promenade aufhören und hinauf.

00:40:04: Und drum war ich in die Volksschulkaren.

00:40:08: Das gehört zwar auch nicht zum Thema, aber wir können es ja streichen.

00:40:13: Aber das ärgste Schimpfwalt in Zevarchim, wenn sich jemand schlecht benommen hat, war sie Wiener.

00:40:23: Das war die Geisterbeleidigung!

00:40:28: Das ist jetzt auch die Geschichte meiner Familie.

00:40:33: Aber das passt schon, Gexi!

00:40:34: Weil ich herd heraus, dass das Leben sie einfach sehr viel gelehrt hat und Sie haben ... Nur ja, fast.

00:40:41: Ja, Sie sind mit ganz offenen Augen und Ohren wahrscheinlich durchgegangen... Okay, okay, ja.

00:40:46: Und ich glaube, die Kunst kommt sicher aus der weiblichen Seite weil Sie haben ja heute auch diesen Kulturverein den Sie lieben und leben?

00:40:55: Die

00:40:55: Mallkastige?!

00:40:56: Und die wird wahrscheinlich schon auch mit in die Wiege gelegt worden sein?

00:41:01: Ja sicher.

00:41:02: Aber mein Vater war eigentlich auch, der ist noch gezwungen worden von seiner Mutter, dass er Juß studiert.

00:41:09: aber der hätte lieber Architektur oder Kunstgeschichte oder sonst was gemacht, aber da hat es keins.

00:41:14: nicht, man soll eher Juß machen.

00:41:17: oder Welthandel hat's in Deutschland gegeben, der war ja ein Hamburger und in der Volksschule war er eigentlich in China.

00:41:25: Und wie sein Vater war bei der Marine und in Zingtau eine Zeit lang, das ist eine eigene Geschichte.

00:41:35: Das hat nichts mit unserer Tracht zu tun!

00:41:39: Aber

00:41:39: wenn wir nochmal auf die Drache zurückkommen... Ich finde was ja ein Postmann Dirndl so ausmacht, ist diese zeitlose Eleganz.

00:41:47: Also ich find' ja auch, wenn man Menschen sieht, man sieht genau ob die ein gutes Dirndlen haben, ein qualitativ hochwertiges

00:41:55: Ja, und es gibt ja nicht nur Torspanthero-Tieren.

00:41:58: Es gibt

00:41:59: ein tolles Land.

00:42:00: Wenn man den Lands nicht gehabt hätte, wäre dieser Stil nicht dabei, weil der Land diese ganze internationale Gesellschaft da eingefangen hat.

00:42:10: Und die haben das mit einer Begeisterung getragen.

00:42:15: Die Marlene Dietrich hatte Mutti immer gesagt wie toll das war.

00:42:19: Das ist allerdings nicht im Tierentel in der Zille da vorbeigefahren sondern eben im Steyreraunzug mit Hose.

00:42:27: Das muss toll gewesen sein, weil ihre Kusine war hier am Attersee zu Hause und die hat sie besucht und dann ist sie mit der Ziele übern Atterse gefahren so im Steira-Gwandl.

00:42:42: Ja aber man sieht die Qualität!

00:42:44: Und der Land zwar sicherlich ein Wegeleiter.

00:42:47: Ja

00:42:47: und ich finde auch die Branche versteht sich auch gut.

00:42:54: Also wir können gut miteinander reden oder uns auch kritisieren, aber wir können miteinander im Großen und Ganzen.

00:43:01: Es gibt schon so Sachen wo ich sage da kann er nicht mit, bei der Optik sondern das geschäftliche Üssens sind nicht immer ganz korrekt

00:43:16: Aber Sie schauen wahrscheinlich einfach, dass es bei Ihnen für sie passt.

00:43:22: Also das finde ich ja so toll, dass sowohl meine Mutter als auch mein Vater als jetzt meine Tochter die Ethik des Kaufmanns und des Unternehmens, des Unternehmer-Tum schätzen und pflegen.

00:43:37: Und das ist sehr wichtig!

00:43:39: Das ist fast noch wichtiger als die Pflege der Tracht

00:43:44: hier.

00:43:45: Und ich glaube auch, dass es sehr gut ist, dass immer mehr Frauen Unternehmerinnen werden.

00:43:51: Und das sind ja, glaube ich an die vierzig Prozent jetzt.

00:43:53: Frauen-Unternehmerinnen nicht so groß aber klein und mittelbetriebe ganz wichtig.

00:44:02: Es ist eigentlich unser tägliches Brot.

00:44:04: Die Machen in der Relation Wesentlich weniger Konkurse, Ausgleiche noch sonst was.

00:44:14: Sondern die führen ihr Unternehmen wie eine Großfamilie relativ sicher durch die unsicheren Zeiten.

00:44:22: Also das ist schon faszinierend und es wird aber viel zu wenig... Ja jetzt fängt's ja an dass man das auch ein bisschen bearbeitet.

00:44:31: Aber das wurde einfach Eher von oben herab beurteilen.

00:44:36: Die trauen sich ja nichts und sie sollten ein bisschen mehr Schwung haben oder so, aber ein Unternehmen ist ja nicht unbedingt dazu da um andere auszulöschen sondern es ist eigentlich dazu da, um eine Existenz von Meeren zu sichern und einen Handwerk und eine Kultur.

00:44:57: Und glauben Sie das ist die Emotion der Frau, die das so gut macht?

00:45:03: immer nur primär auf die Zahlen und auch noch mehr Rendite schaut, sondern auf das

00:45:08: Wohl von... Das ist die Familienersicht im Grunde.

00:45:12: Und das ist, glaube ich, auch die Zukunft.

00:45:15: Aber wir müssen natürlich mit sowohl als auch leben.

00:45:19: oder vielleicht kann man sagen, wir können mit sowoll als auch Leben aber wir sollten auch mit.

00:45:28: Also ich bin ja nicht dafür, dass man den Männerkultur nachmacht.

00:45:32: also Gleichberechtigung in Bezug auf Nachmachen der Männerkultur.

00:45:36: Davon halte ich gar nichts sondern man sollte eine eigene Frauenkultur pflegen und das Dirndl ist eigentlich ein Ausdruck Ja sagen zum Frau sein.

00:45:50: Das hat die Johanna Donald mit der wir auch einen guten Kontakt hatten.

00:45:55: Die hat dann gesagt, das ist eigentlich echte Emanzipation des Dirndl.

00:46:01: Aber es wird zu wenigstens so gesehen ... Ich sage zwar immer schon seit vierzig Jahren, aber es hört niemand.

00:46:09: Nein, ich finde das.

00:46:10: Also, das Dirndl kleidet ja auch jede Frau gut?

00:46:13: Ja, es gleitet gut!

00:46:16: Aber die einen sagen ja, sie ist sexy.

00:46:19: Sexy hat eigentlich mit Frauenkulturen wenig.

00:46:23: Eues gehört dazu natürlich.

00:46:26: Aber nur Sex ist man zu wenig.

00:46:28: Ja, viel zu wenig!

00:46:29: Nein ich finde es schmeichelt wirklich einer jeden Frau.

00:46:32: da bin ich ganz bei Ihnen.

00:46:33: das ist die Weiblichkeit betont ja nun auch nicht.

00:46:36: Das ist ja gut so.

00:46:38: Der ist auch Science.

00:46:40: Genau.

00:46:40: aber ich find eben es betont auch einen wunderbaren Körper der vielleicht nicht soviel Oberweite hat.

00:46:45: Der vielleicht eher ein Typ Birne ist den stehen die Dirndl ausgesprochen?

00:46:50: Weiblicher ist nicht nur rund also weiblich hat viele Fassetten.

00:46:55: und

00:46:57: Und wieso müssen wir unbedingt die Männeranzug oder in den Hosenanzug auftreten?

00:47:04: Ja.

00:47:04: Na, man kann ein Kleid anschauen.

00:47:07: Sie werden lachen... Ich hab ihn auch.

00:47:09: Sie haben vorhin gesagt, sie haben Hosen ankauft und nicht so viel.

00:47:14: Ganz wenig.

00:47:16: Der Klimt hat schon von meiner Tante gesagt.

00:47:19: Sie hat ein Gesicht wie ein poticellischer Engel Aber ein live, wie ein fleimisches Bauernweib.

00:47:30: Ja, aber er hat recht gehabt.

00:47:32: Und wenn man ein Leib wie ein flehmisches Bauernweib hat dann sind Hosen nicht unbedingt ... mein Mann kann viel kein Scheren erzählen.

00:47:40: Aber der ist Rock-Meichelder!

00:47:42: Ich muss ehrlich gestehen ich habe mich in Kleider und Röcke verliebt durch eine ganz liebebekannte... mit mir hat eine Griechin studiert und ich durfte öfters mit ihr nach Athen fliegen und da gab es dann einen ganz lieben Freundeskreis und unter anderem die Anna.

00:47:57: Und die Anna war immer noch nicht meine Anna heute im Team, sondern es ist tatsächlich leider nicht in Österreich die Anna.

00:48:05: Aber sie hatte einen sehr rundlichen Körper und hat aber immer Kleider und Röckel getragen – und die sah so gut aus!

00:48:13: Die ist auch gut angekommen bei jedem männlich wie weiblich, weil das einfach ... so flott aussah.

00:48:20: Und von ihr habe ich mir eigentlich angewohnt, dann bin ich heimgekommen wieder zurück nach Salzburg und dann hab' ich mir angefühlt mehr Kleider- und Röcke zu tragen weil es unglaublich darauf schmeichelt und ist es praktisch und luftig und leicht und man kann sich ja Jackal drüberziehen wenn's auf ihn kalt wird und es gibt auch dicke Strumpfhussen und es kleidet einfach gut und man hat einen Auftreten.

00:48:43: also ich finde auch in einem Dirndl ist man immer angezogen.

00:48:47: Ja, wir brauchst es nicht so.

00:48:49: Das stimmt Ihnen muss ich das nicht sagen.

00:48:51: Aber es ist gut wenn Sie's sagen!

00:48:54: Aber was Sie jetzt in allen unseren netten Worten auch gehört haben?

00:48:57: Sie lieben das Salzkammergut oder?

00:48:58: Für sie gibt es gar keinen anderen Ort wo man damit dürfen.

00:49:02: Ich bin da hineingeboren, ich bin ja fast ins See geboren worden aber... Ja, ich kenne heute nix.

00:49:10: Ich bin halt so ein primitiver Mensch.

00:49:13: Das glaube ich

00:49:14: nicht!

00:49:14: Wenn ich in Alaska auf die Welt kommen wäre, hätte ich wahrscheinlich Alaska geliebt oder in China... Also ich sage zu allem ja was auf mich zukommt.

00:49:27: Ah ist das wunderbar?

00:49:28: Hast du es schon immer gehabt?

00:49:30: Ja, ich glaube schon.

00:49:32: Ich war ja immer ein freuliches Kind.

00:49:34: Meine Mutter gesagt ... Ich war so auch bei der Besatzungsmau so beliebt, weil die haben mich immer auf dem Bahn zugesetzt und wir haben die amerikanische Besatzung gemacht gehabt.

00:49:45: Und übrigens waren viele Schwarze dabei.

00:49:49: Da haben wir in unserer Kindheit das gar nicht gekannt.

00:49:54: aber ich glaub Die waren ja so kinderlieb, die haben uns Schokolade und Bananen als mögliche geschenkt.

00:50:00: Und ich glaube das ist mit ein Grund warum ich schwarze so gern habe.

00:50:04: Auf jeden Fall haben mich die auf dem Bahnzeug gesetzt und ich mir.

00:50:08: drei Jahre bin ich mit denen durch den Ort gefallen und hab gewunken!

00:50:11: Dann haben sich die Einheimischen aufgeregt und gesagt Das geht doch nicht dass das Kind ... Mit dem Feind durch den Ortsfahrt ... Da wurde gesagt So einen Blödsinn des Kindes warst du nicht oft dieser Feind, oder?

00:50:22: Ist doch gut Man sich die verstehen und ich war immer positiv.

00:50:28: Nein, ich glaube, ich war ...

00:50:31: Positiv unbeschwert?

00:50:33: Ich

00:50:33: bin auch immer ... Ich habe ja oft Schulen gewechselt da nicht weil ich so schlecht war, sondern ich weiß jetzt gar nicht warum.

00:50:41: Aber jedenfalls überall wo ich war, bin ich relativ schnell die Klassen-Sprecherin geworden.

00:50:46: Weil ich mir immer aufgebuddelt hab.

00:50:49: Nein, ich glaube sie waren einfach immer sympathischer offener netter Mensch.

00:50:53: Ziemlich in Gerechtigkeit sind habe ich also das... dem kann ich nicht entkommen.

00:51:01: Aber es ist eigentlich nichts Negatives würde ich sagen, sondern Gerechtigkeitssinn

00:51:06: ist ja... Es tut man schon manchmal, es blockiert dann manchmal auch.

00:51:12: Man kann nicht immer helfen?

00:51:15: Ja, das stimmt und man kann auch nicht jeden retten!

00:51:18: Ja, sowieso nicht einmal sich selbst.

00:51:23: Aber es ist ... Es ist nicht einfach.

00:51:26: Aber

00:51:27: oje, oje!

00:51:29: Gäck sie, wenn Sie zurückschauen jetzt auf Ihr Lebenswerk gibt's irgendwas, auf das Sie besonders stolz sind?

00:51:35: Stolz, stolz, stolz... Ist man stolz?

00:51:38: Darf man stolze sein in jeder Generation?

00:51:40: Es kommt drauf auf wie man stolzt interpretiert.

00:51:45: Nur positiv, ich meine nicht, dass man hochnäsig ist.

00:51:47: Ich glaube, das gibt ihn entfülllich für

00:51:49: einen... Nein, ich bin sicher nicht hochnäßig.

00:51:50: Das glaube ich

00:51:51: immer.

00:51:54: Eigentlich ist es meine Tochter primär, aber da brauchen wir gar nicht darüber reden.

00:52:02: und letzten Endes die Zusammenführung der zwei Firmen, die so unterschiedliche Philosophien repräsentiert haben – das war schon ein harter Problem!

00:52:13: Ja, das glaube ich.

00:52:14: Sondern wieder alle in eine Richtung denken und an einem Strang ziehen?

00:52:17: Ja, alle in einer Richtung, das kann man nicht verlangen.

00:52:20: aber sie waren ja immer eversüchtig.

00:52:22: Die einen waren auf Wien eversichtig und die anderen waren auf Seewalchen eversichtig.

00:52:27: Ja, Sie sind immer in Seewalten.

00:52:29: Ich bin ja immer in Wien.

00:52:32: Und wie haben Sie es eliminiert?

00:52:35: Gar nicht!

00:52:36: Die Ander hat sich jetzt da den Schärf machen.

00:52:41: Das ist dann ganz praktisch, dass sie sich aus der Operative ein wenig zurückzuholen.

00:52:46: Nimm doch gar nichts mehr!

00:52:49: Sie haben nur das Schöne?

00:52:51: Ich heine!

00:52:56: Liebe Gexi, ich danke Ihnen sehr, dass Sie uns so am Teil haben lassen an Ihrem Leben und auch an Ihrer Einstellung.

00:53:02: Und ich finde es wunderbar, dass sie so viel erzählt haben ... Ja!

00:53:07: Sie lachen aber ich find's wirklich schön weil man kennt nur diese großen Schlagzeigen und man kennt das Tostmann Dirndl.

00:53:14: Aber man kennt so wenig dahinter und Sie haben uns heute ... Entschuldigung!

00:53:19: Na

00:53:19: wie's passt schon ein bisschen lang Einblick gegeben und dafür danke ich Ihnen.

00:53:25: Das war eine weitere Folge Salzkammergut-Secrets.

00:53:28: Und wer sich jetzt fragt, warum die Gaxi Toastmann in den Salzkammern-Guts-Secret ist?

00:53:35: Der muss noch mal nachsitzen gehen!

00:53:36: Denn das Dirndl im Salzkammergutt ist nicht wegzudenken und eines der für mich schönsten Dirndls ist tatsächlich ein Toastman-Dirndl Im Salzkamerguth.

00:53:46: da kommen wir das Dirnl und die Lederhosen wirklich jeden Tag anziehen ohne dass man sich komisch angeschaut fühlt oder dass man jetzt nicht unbedingt weiß, ob man das wirklich heute hätte anziehen können.

00:53:58: Das Dirndl, das kann man zum Wochenmarkt in Bad Ischel anziehen.

00:54:01: Das kann man einfach wenn wir auf die Blahe einem zum Essen tragen oder auch auf wie zur Katrin seibern und mal ein wenig in der Sonne zu sitzen.

00:54:10: Also wer Lust auf Dirndls hat und Salz kommt gut Der kann das perfekt dort das ganze Jahr tragen.

00:54:16: Dies und weitere Tipps zum Brauchtum findet ihr bei uns, z.B.

00:54:21: auch am Blog.

00:54:21: Wir haben einen großen Blog über viele Gedanken die wir uns über das Salzkammergut machen Bei uns auf der Website www.youraustrianhome.com Und eben den Blog über Brauchtumbund Traditionen.

00:54:34: Den lohnt es sich auf jeden Fall mal durchzulesen.

00:54:37: Außerdem haben wir ein paar schmunzelnde Artikel und ich freue mich natürlich drauf wenn ihr uns Feedback zur Folge gibt.

00:54:43: Vielen Dank

00:54:44: fürs

00:55:04: Suchen.

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